UBS: Bob McCann hält am Langfristziel fest

Innert fünf Jahren soll das Wealth Management in den USA der Grossbank jährlich eine Milliarde Dollar an Gewinn eintragen.

Am Wealth Management Summit von Reuters bekräftigte Robert «Bob» McCann, der CEO des Wealth Management Americas der UBS, seinen ursprünglichen Plan, dass seine Abteilung innert fünf Jahren einen Gewinn von einer Milliarde Dollar abwerfen soll. «Ich habe letztes Jahr nichts gesagt, dass ich dieses Jahr auch nicht wiederhole», unterstreicht McCann sein Vorhaben gegenüber «Reuters».

Bis dieses Ziel erreicht ist, hat McCann jedoch noch einiges zu tun. Denn auch im abgelaufenen Quartal schrieb das Wealth Management Americas rote Zahlen – zum sechsten Mal in Folge. Die Restrukturierungen seien laut McCann jedoch in vollem Gange.

Erst sollen die Kosten reduziert werden. Derzeit gibt die Abteilung von McCann für jeden eingenommenen Dollar 1.01 Dollar aus. Diese Quote soll auf zwischen 80 und 85 Cent auf den Dollar reduziert werden.

Reduktion der Kosten

In diesem Sinne wurden bereits die Büroräumlichkeiten reduziert, die noch aus den Zeiten bestanden haben, als die UBS in den USA eine Front mit 10'000 Kundenberatern aufbauen wollte. Zudem wurde dieses Jahr das Personal bereits um 900 Arbeitskräfte reduziert – mit positiven Effekten. «Nicht nur hat dies unsere Fähigkeit Umsatz zu schaffen nicht behindert, sondern sie gar verbessert», sagt McCann zum Stellenabbau.

Ein weiterer Schritt in Richtung Gewinnzone peilt das Team von McCann durch das Hypothekar-Geschäft an. Dieses Jahr hat die UBS bereits Hypotheken in der Höhe von einer Milliarde Dollar finanziert. McCann unterstreicht dabei, dass es sich dabei nicht um Massenmarkt-Kunden handelt, sondern dass diese Kunden den doppelten Betrag der gesprochenen Hypotheken in ihren Depots besitzen.

Langzeitige Kundenbindung

Während solche Banken-Produkte Einnahmen generieren, bilden sie auch eine Bindung zum Kunden. «Es ist, als würde man eine Röhre zwischen dem Geschäft und dem Kunden errichten. Wenn man einen guten Job macht, baut man systematisch eine Beziehung auf und es wird schmerzhaft, neue Röhren aufzubauen», beurteilt McCann das Vorgehen.

Auch für seine Kundenberater schwebt McCann ein Ziel vor Augen. Diese sollen im Schnitt jährlich eine Million Dollar an Gebühren und Kommissionen erwirtschaften. Derzeit liegt der durchschnittliche Ertrag von Kundenberatern bei 780'000 Dollar.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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