Adoboli: «Niemand bietet der Maschinerie die Stirn»

Der Ex-UBS-Händler hat nach eigenen Angaben keinen aktuellen oder ehemaligen Kollegen bei der Bank gefunden, der für ihn aussagt. Der Grund: «Angst vor der Bank.»

«Ich hatte Kontakt zu Leuten, die sagen, wir würden dir gern helfen, aber wir können nicht», erklärte Adoboli an seinem vierten Prozesstag im Zeugenstand. Dies berichtet die Nachrichtenagentur «Bloomberg». «In der gesamten Branche gibt es niemanden, der der Maschinerie die Stirn bietet.»

Adoboli zeigte während den Aussagen auf einen Teil des Gerichtssaales, der für UBS-Vertreter reserviert ist. Neun Anwälte und zwei PR-Spezialisten waren für die Bank anwesend. «Sie sehen diese Maschinerie, die gegen mich aufgefahren wurde», so der 32-jährige Ex-Trader. «All diese Leute, zusammen mit der Polizei, zusammen mit der Behörde.»

Freundin bestärkte ihn

Der Traderkollege John Hughes habe ihm ausserdem vor dem Auffliegen der Handelsverluste geraten, nach Ghana in sein Heimatland zu fliehen, sagte Adoboli weiter. Von dort aus solle er eine E-Mail an die Bankmanager senden und ihnen die Handels-Transaktionen erklären, lautete dessen Rat.  

Seine Freundin habe ihn allerdings darin bestärkt, sich zur Sache zu bekennen und die eingebrockten Verluste dem Management zu gestehen, berichtet «Bloomberg» in einer weiteren Meldung. 

 

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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