PostFinance: Einsatz für die Schuldenprävention

PostFinance lanciert eine neue Online-Plattform. Auf dieser sollen Schüler oder ganze Klassen spielend den Umgang mit Geld erlernen.

Bereits seit sieben Jahren läuft das Budget-Game von PostFinance. Dieses diente dem selben Zweck. Jetzt wird es durch den EventManager – so heisst das neue Spiel – abgelöst. Zielpublikum sind dabei Schüler der Sekundarstufe I und II.

Gemäss PostFinance, die das Spiel in Zusammenarbeit mit LerNetz auf die Beine gestellt hat, soll EventManager das einzige Online-Lehrmittel zu diesem Thema in der Schweiz sein. Neben dem Spiel stellt PostFinance auch noch gratis Lehrmittel für den Unterricht zur Verfügung. Durch das Spiel soll den Schülern Finanzkompetenz vermittelt werden. Diese Kenntnisse sollen dann in der Folge mit dem ersten selber verdienten Geld in der realen Welt wieder angewandt werden können.

Im Spiel können die Schüler zusammen als Klasse oder als Einzelperson antreten. Ziel ist es, erfolgreich Events zu organisieren. Dabei steht dem Spieler ein begrenztes Budget zur Verfügung. Die Auswertung eines Events soll gemäss PostFinance anhand einer «virtuellen Zufriedenheitsmessung» stattfinden.

EventManager öffnet ab dem 1. August seine virtuellen Tore für die Spieler. Über das Portal können jetzt aber schon Informationen gesammelt und Lehrmittel bestellt werden.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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