Peter Hody: «Für Schweizer Fintech muss auch politisch noch etwas geschehen»

Trotz Euphorie bei manchen Fintech-Firmen läuft die Schweiz Gefahr, den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Der Anteil von Fintech an der hiesigen Bankbranche sei sehr klein, sagt Peter Hody von finews.ch.

Im Gegensatz dazu haben London eine geradezu boomende Szene, in die erst noch sehr viel Kapital fliesse. Auch Berlin sei attraktiver, weil dort schon seit vielen Jahren eine Startup-Ambiance dominiere und die Lebenshaltungskosten sehr tief seien, sagt Peter Hody gegenüber finews.ch-TV. Und in Kalifornien sei das grösste technologische Know-how vorhanden.

Doch es gibt auch Anlass zu Hoffnung: So hätten die Schweizer Grossbanken bereits einiges getan und beispielsweise in Singapur mit ihren Entwicklungslabors neue internationale Massstäbe gesetzt, wie Hody weiter ausführt.

Hoffnungsträgerin: SIX Group

In der Schweiz selber sei vor allem die Initiative der Börsenbetreiberin SIX interessant. Das Unternehmen habe im aufstrebenden Stadtteil Zürich-West rund 600 Quadratmeter an Räumlichkeiten gemietet, um dort ein Inkubationslabor aufzubauen, wo alle drei bis vier Wochen jeweils zehn bis zwölf SIX-Mitarbeiter ihre Fintech-Projekte entwickeln sollen.

Peter Hody ist überzeugt, dass dies eine gute Basis sei, zumal die SIX Group auf Grund ihrer Struktur gute Voraussetzungen für den Erfolg eines solchen Vorhabens liefere. Das Unternehmen gehöre den Banken, die gewisse Projekte, für die sie die Ressourcen nicht hätten, delegieren könnten.

Suboptimale Rahmenbedingungen

Ausserdem sei bei der SIX ohnehin schon viel IT-Know-how vorhanden. Drittens sei mit Andreas Iten ein Innovationsmanager am Werk, der in kürzester Zeit einige Erfolge verbuchen konnte; unter anderem mit einem so genannten Hackathon, aus dem verschiedene Projekte hervorgingen, die nun weiterverfolgt würden.

Peter Hody weist allerdings auch darauf hin, dass die Rahmenbedingungen für Fintech in der Schweiz noch suboptimal seien. Die Lebenshaltungs-, Lohn- und Mietkosten seien im Vergleich zum Ausland relativ hoch, und es gebe auch keine steuerlichen Erleichterungen. «Für Schweizer Fintech-Firmen muss auch politisch noch etwas geschehen», betont Hody.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Swiss Life

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