Naissance Capital: Fonds mit Frauen

Firmen, in denen Frauen an der Spitze sind, arbeiten rentabler als Männerbastionen. Aus dieser Einsicht lässt sich auch eine Anlageidee machen.

Die Zürcher Investmentfirma Naissance Capital hat einen neuen Fonds gestartet, der auf Frauen setzt: Der «Women's Leadership Fund» investiert in Unternehmen, in deren Verwaltungsräte Frauen sitzen; dies meldet «Fondstrends.ch».

Der Fonds soll zudem Minderheitsbeteiligungen von Unternehmen ohne Frauenanteil im Verwaltungsrat erwerben, um Wechsel anzuregen und Frauen in Spitzenpositionen zu bringen.

Mehr Frauen heisst bessere Rendite

«Der Erfolg des Women's Leadership Fund wird von unserem Geschick abhängen, die massive Stärke der Kapitalmärkte wirksam einzusetzen», sagt Naissance-Capital-Mitgründer James Breiding. Der Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und der Zahl seiner weiblichen Verwaltungsratsmitglieder ist jedenfalls bewiesen. Forscher haben in Europa wie Amerika mehrmals aufgezeigt, dass sich die Konzerne mit den meisten Frauen im Verwaltungsrat und Geschäftsleitung profitabler entwickeln als andere.

Naissance Capital hat für den «Women's Leadership Fund» von institutionellen und privaten Investoren ein Startkapital von 200 Millionen Dollar aufgestellt; damit will man  weltweit in 30 bis 40 Unternehmen investieren. Am Ende soll der Fonds gegen zwei Milliarden Dollar schwer sein. Anleger sind ab 100'000 Dollar dabei.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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