Swiss Re verstärkt sich in Frankfurt

Der Schweizer Rückversicherer forciert sein deutsches Firmenkunden-Geschäft mit einer neuen Niederlassung in der Finanz-Metropole. Damit sind hohe Hoffnungen verbunden.

Die Sparte Swiss Re Corporate Solutions, die Konzerne weltweit mit Versicherungsprodukten beliefert, verstärkt ihre Präsenz in Deutschland. Dazu eröffnet der Schweizer Rückversicherer nach dem Standort in München (Bild) nun auch ein Büro in Frankfurt.

Von dort aus wird künftig nicht allein der deutsche Markt stärker bearbeitet. Wie Swiss Re berichtet, wird Sigurd Jander von Frankfurt aus das Kautions-Geschäft in ganz Europa führen. Das Frankfurtert Büro untersteht derweil Kuno Linder, dem Länder-Chef Deutschland von Swiss Re Corporate Solutions.

Auf Konfrontationskurs mit Platzhirschen

Der Schweizer Rückversicherer hat mit seiner Industrie-Sparte in Europa – und insbesondere Deutschland – Grosses vor. Bis 2015 sollen die Prämieneinnahmen im Geschäft auf 5 Milliarden Dollar gesteigert werden, hiess es bereits im Jahr 2012.

Weil im Firmenkundengeschäft Erstversicherungs-Produkte angeboten werden, ging Swiss Re damit auf Konfrontationskurs mit Platzhirschen wie etwa der Allianz.

Nächstes Jahr wird sich weisen, ob die hoch gesteckten Ziele erricht werden.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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