Swiss Re: Weniger Lohn für Walter Kielholz

Walter Kielholz, Swiss Re

Walter Kielholz, Swiss Re

Der Rückversicherer Swiss Re hat im Jahr 2015 das Management belohnt – der Verwaltungsrat musste jedoch Einbussen bei der Vergütung hinnehmen.

Es ist ein Abschied in Minne, wenigstens was den Lohn angeht: Der kommenden Sommer als Chef von Swiss Re abtretende Michel Liès hat 2015 insgesamt sichtbar mehr verdient als im Jahr zuvor. Seine Gesamtvergütung stieg von 6,33 auf 7,02 Millionen Franken. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den der grösste Schweizer Rückversicherer am Mittwoch publizierte.

2014 hatte Liès noch eine Lohneinbusse verkraften müssen; insgesamt hat die gesamte Swiss-Re-Geschäftsleitung letztes Jahr 47,4 Millionen Franken verdient. 2014 waren 42,6 Millionen Franken gewesen. 

Weniger Lohn, weniger Mitglieder

Eher gespart hat der Finanzkonzern beim Verwaltungsrat. Das Aufsichtsgremium erhielt im Jahr 2015 insgesamt 10,6 Millionen zugeteilt – nach 11,7 Millionen Franken im Vorjahr. Allerdings sank die Zahl der entlöhnten Räte von 15 auf 14.

Eine Einbusse musste dabei auch der langjährige Präsident Walter Kielholz hinnehmen. Wurden ihm 2014 noch 4,9 Millionen Franken zugewiesen, sind es heuer «nur» noch 4,77 Millionen Franken. Dies, nachdem sein Salär schon 2014 gesunken war.

 

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NEWS GANZ KURZ

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

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