Axa Winterthur: Richtige Anlagestrategie

Im ersten Halbjahr 2010 hat die Axa Winterthur 524 Millionen Franken Reingewinn erzielt und damit das Vorjahres-Ergebnis mehr als verdoppelt.

Das operative Ergebnis (Underlying Earnings) erreichte im ersten Halbjahr 420 Millionen Franken. Zum höheren Reingewinn von 524 Millionen Franken trugen niedrigere Abschreiber auf Anlagen sowie insgesamt positive Ergebnisse an den Kapitalmärkten bei.

Im ersten Halbjahr 2009 hatte der Reingewinn noch bei 199 Millionen Franken gelegen.

«Auch im ersten Halbjahr 2010 gab es an den Börsen und Devisenmärkten erhebliche Turbulenzen. Dass wir diese nicht nur unbeschadet überstanden, sondern den Reingewinn auch noch stark gesteigert haben, zeigt, dass unsere Anlagestrategie und unser konsequenter Fokus auf Profitabilität im Versicherungsgeschäft richtig sind», sagt Christoph Jurecka, CFO der Axa Winterthur.

Wachstum in fast allen Bereichen

Über alle Geschäftsfelder erzielte die AXA Winterthur ein Wachstum des Geschäftsvolumens von 0,9 Prozent. Der Bereich Lebensversicherung wuchs um 2,2 Prozent und erzielte ein Geschäftsvolumen von 5,360 Milliarden Franken.

Im Kollektivgeschäft stiegen die eingenommenen Bruttoprämien um 2,3 Prozent auf 4,741 Milliarden Franken.

Das Geschäftsvolumen der Axa Winterthur im Einzelleben legte um 1,7 Prozent auf 618 Millionen Franken zu. Massgeblich zu diesem Ergebnis habe «Protect Invest» beigetragen, ein im Frühling lanciertes Produkt, das die Sicherheit einer Lebensversicherung mit den Gewinnchancen einer Aktien-Anlage kombiniert.

Im Bereich Sachversicherung hat die Axa Winterthur einen leichten Prämienrückgang von 1,4 Prozent auf 2,914 Milliarden Franken zu verzeichnen. Dieser sei allerdings das Resultat der bewussten Fokussierung auf Profitabilität. «Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis. Deshalb haben wir uns entschieden, einen gewissen Rückgang des Volumens hinzunehmen», erklärt CEO Philippe Egger.

Innert Jahresfrist hat sich der entscheidende Wert für die Profitabilität des Geschäfts, die Combined Ratio, um 5,1 Prozentpunkte auf 88,7 Prozent verbessert.

Neue Produkte für Privatkunden

Im Privatkundengeschäft schloss die Axa Winterthur im 1. Halbjahr 2010 netto knapp 23'000 neue Motorfahrzeug- und Haushaltversicherungen ab. Egger kündigt an, die Axa Winterthur werde in diesem Bereich ihren Auftritt am Markt weiter deutlich stärken.

Nach den Sommerferien werde der grösste Schweizer Sachversicherer eine neue, attraktive Produktefamilie lancieren. Neukunden, insbesondere junge, könnten dabei doppelt profitieren, da die Axa Winterthur unter 30-Jährigen bei einem Abschluss bis zum 31. Dezember eine Jahresprämie der Privathaftpflichtversicherung schenke.

 

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Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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