Reiche finden, sie seien gute Anleger

Je jünger ein High-Net-Worth-Investor ist, desto eher schreibt er sich seinen finanziellen Erfolg selber zu. Ältere Reiche nutzten mehr das Wissen von Beratern.

Die sogenannten Hight Net Worth Individuals (HNWI) haben eine sehr hohe Meinung über ihre persönlichen finanziellen Fähigkeiten: Dies ergibt eine jüngst durchgeführte Umfrage von Spectrem Millionaire Corner unter amerikanischen Anlegern.

In einer Skala von 0-100, in der die Null den Erfolg alleine mit den eigenen Fähigkeiten erklärt, stufen sich Personen mit einem Vermögen zwischen 5 Millionen und 24,9 Millionen Dollar insgesamt mit der Note 40 ein.

Das heisst: Wenn sie erfolgreich anlegen, dann erklären sie das zu einem grösseren Teil mit dem eigenen Know-how.

Nur geringer Teil des Vermögens wird einem Berater anvertraut

Dabei schätzen junge Reiche ihre Fähigkeiten als besonders hoch ein. Personen im Alter unter 45 Jahren gaben sich die Note 24, während Reiche im Alter über 65 sich auf der Skala mit 42 Punkten bewerteten.

Investoren, die sich als selbstbestimmend einstufen und sämtliche Finanzentscheide selbst fällen, setzten sich in der Skala bei 11,30 Punkten ein; Peronen, die bei ihren Entscheidungen auf einen Finanzberater angewiesen sind, kommen auf 73,59.

Insgesamt gaben die vermögenden Befragten an, dass sie lediglich 22 Prozent ihrer Vermögen einem professionellen Berater ohne eigenem Input anvertrauen würden. Bei den jüngeren Reichen unter 45 Jahren sind es sogar nur 8 Prozent ihres Kapitals.

Vergüngen am Investieren

Sechs von zehn der befragten Reichen gaben an, dass sie Investieren vergnüglich finden und dies auch täglich aktiv gerne tun. Dies trifft insbesondere auf die Altersgruppe der 47- bis 54jährigen zu. Diese hat auch ein besonders grossen Selbstvertrauen. Sie gaben an, dass sie über ein sehr grosses Wissen über Finanzprodukte und Investments verfügen – oder zumindest über ein gutes Wissen (52 Prozent).

Diese Gruppe verwaltet ihr Vermögen denn auch zu 40 Prozent selbst – ohne professionelle Hilfe. Nur für 38 Prozent ihrer Vermögen nutzen sie die Hilfe eines Beraters; aber sie fällen die Entscheidung schlussendlich selbst.

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