7'000 Quadratmeter: Finma zieht in ehemaligen Credit-Suisse-Tower
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hatte Anfang Februar angekündigt, ihre Büros von der Wasserwerkstrasse nahe des Zürcher Hauptbahnhofs nach Oerlikon zu verlegen. Der Umzug ist für November 2026 geplant.
Wie finews erfahren hat, zieht die Behörde in das Bürogebäude «Vertex» an der Thurgauerstrasse 30/32. Die Liegenschaft gehört der Pensionskasse BVK, bei der ein Grossteil des öffentlichen Personals des Kantons Zürich versichert ist. Zuvor hatte die Credit Suisse die Türme gemietet und betrieb dort vor allem Backoffice-Funktionen, insbesondere IT.
Mehr Fläche
Am bisherigen Standort verfügte die Finma über 3’743 Quadratmeter, allerdings über mehrere Stockwerke verteilt, wie sie auf Anfrage von finews schreibt. Diese Aufteilung habe interne Abläufe teilweise erschwert. Nun wächst die Fläche deutlich: In Oerlikon bezieht die Aufsicht rund 7’000 Quadratmeter.
Der Umzug hat laut Finma primär mit Platzbedarf und Effizienz zu tun: «Der Entscheid erfolgte nach funktionalen, betrieblichen und wirtschaftlichen Kriterien.»
Günstiger pro Arbeitsplatz
So habe das bisherige Gebäude zu wenig Platz für die «aktuell und künftig benötigte Zahl an Arbeitsplätzen» geboten. Der neue Standort ermögliche «flexibler einrichtbare und zusammenhängende Büroflächen», was sich positiv auf die interne Zusammenarbeit auswirke.
Zudem verweist die Finma auf zusätzliche Infrastruktur: Es bestehe «die Möglichkeit, unseren Mitarbeitenden ein Personalrestaurant und ein Auditorium zur Verfügung zu stellen.» Auch die Kosten spielen eine Rolle. Laut Finma liegen «die Miet- und Betriebskosten pro Arbeitsplatz am neuen Standort tiefer».
«Gut erschlossen»
Hinzu komme, dass ein bestehender Vormieterausbau die Investitionen sowie die Projektdauer für Umbauten reduziere. Zudem ist das Gebäude Minergie-zertifiziert, was den Nachhaltigkeitskriterien der Behörde entspricht.
Geografisch sieht die Finma in der grösseren Distanz zur City keinen Nachteil. Oerlikon sei «gut erschlossen», verfüge über direkte ÖV-Verbindungen und biete «ein attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis und moderne, flexible Büromöglichkeiten». Man habe den Standortentscheid «nicht nach repräsentativen Überlegungen getroffen», so die Finma weiter.
Im Gegensatz zu den meisten Banken, zu denen sich der räumliche Abstand vergrössert, verringert er sich für die Zurich Versicherung, die auch der Finma-Aufsicht untersteht: Zurich unterhält in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Vertex-Towers ihren Schweiz-Hauptsitz.














