Bank of America will im Schweizer Markt erste Geige spielen
Auf dem Programm standen an jenem Freitagabend Mitte April in der Tonhalle Zürich Werke von Grazyna Bacewicz, Wolfgang Amadeus Mozart und Caroline Shaw.
Die Solisten: Sarang Seohyun Kim, Violine; Sào Soulez Larivière, Viola und Eva Gevorgyan, Klavier – alle drei vielversprechende Nachwuchshoffnungen.

Eva Gevorgyan bei ihrem Auftritt in der Tonhalle Zürich. (Bild: zVg)
Im Publikum: ein begeisterter Thorsten Pauli, Länderchef Schweiz der Bank of America. «Einfach unglaublich, was diese jungen Musiker bereits leisten. Ich bin tief beeindruckt», sagt er.
Plattform für die nächste Generation
Für Pauli ist dieser Abend mehr als ein gewöhnliches Konzerterlebnis. Er steht sinnbildlich für eine strategische Partnerschaft mit der Orpheum Stiftung für junge Solisten.
Die Stiftung hat sich einen Namen in der Nachwuchsförderung im Bereich klassischer Musik gemacht. Mit dem Einstieg der Bank of America als Presenting Partner vor einem Jahr erhält dieses Konzept zusätzliche internationale Schlagkraft. Die Partnerschaft ist dabei klar strategisch motiviert: Sie verbindet globale Reichweite mit lokaler Verankerung.
«Mehr als nur Sponsoring»
Das Sponsoring kommt nicht von ungefähr, wie Thorsten Pauli erklärt: «Die Bank of America verfügt über ein langjähriges Engagement in der Kunst. Unsere Partnerschaft mit der Orpheum Stiftung markiert einen bedeutenden Schritt zur Förderung der darstellenden Künste in der Schweiz.»
Gleichzeitig betont er den konkreten Mehrwert für den musikalischen Nachwuchs: «Durch unsere Partnerschaft geben wir jungen Talenten die Möglichkeit, auf renommierten Bühnen gemeinsam mit führenden Orchestern aufzutreten.»
Strategische Positionierung im Schweizer Markt
All dies muss letztlich in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden. Für eine globale Bank wie Bank of America, die ihre Aktivitäten in der Schweiz zuletzt gezielt ausgebaut hat, spiegelt dieses Engagement eine tiefere Verbundenheit mit dem Standort wider – mit seinen Netzwerken, seinem Ökosystem und seiner Gemeinschaft. In diesem Jahr feiert die Bank zudem ihr 75-jähriges Jubiläum in der Schweiz, ein Ausdruck der langfristigen Verbundenheit. «Wir wollen nicht nur als globales Unternehmen agieren, sondern auch starke lokale Wurzeln aufbauen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben», sagt Pauli.

Thorsten Pauli, Länderchef Schweiz der Bank of America. (Bild: zVg)
Gerade in einem Markt wie der Schweiz, in dem Vertrauen, Kontinuität und gesellschaftliche Verankerung zentrale Wettbewerbsfaktoren sind, gewinne diese Art von Engagement an Bedeutung, ist Pauli überzeugt. Oder anders ausgedrückt: Die Verbindung von Finanzexpertise und kultureller Förderung wirkt dabei als Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen internationalen Instituten.
Kultur als Brücke zum Finanzplatz
Das Konzert vom 10. April in der Tonhalle Zürich steht exemplarisch für diesen Ansatz: Es bringt nicht nur junge Talente auf die Bühne, sondern auch ein Publikum aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zusammen.
Während Kapital global mobil ist, wird Reputation zunehmend lokal aufgebaut. Genau hier setzt die Bank of America mit ihrem Engagement an.
Das nächste Konzert der Orpheum Stiftung findet am 23. September, um 19.30 Uhr, im Kaufleuten Klubsaal in Zürich statt. Auf dem Programm stehen Klavierquartette von Mozart und Brahms, gespielt von Ziyu He, Sarah Strohm, Chiara Enderle und Ariel Lanyi.














