Wenn der Stern im Schwarzwald vorfährt
Der Öschberghof ist kein Newcomer. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1976 etablierte sich das Haus, eingebettet in die Hügellandschaft des Schwarzwaldes und nahe der Schweizer Grenze, rasch als feste Grösse. 2001 folgte die erste grosse Erweiterung, doch die eigentliche Neufindung kam zwischen 2015 und 2019, welche dem deutschen Luxushotel auch internationale Strahlkraft verlieh.
Heute präsentiert sich der Öschberghof als 5-Sterne-Superior-Resort mit 127 Zimmern und vielen Suiten, einer 45-Loch-Golfanlage auf über 180 Hektaren, einem weitläufigen Spa- & Gym-Bereich sowie fünf Restaurants – darunter das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Fine-Dining-Restaurant «Ösch Noir».

Der Öschberghof als 5-Sterne-Superior-Resort mit 127 Zimmern und vielen Suiten. (Bild: zVg)
Den feinen Unterschied macht der Mensch
Und doch ist es nicht die Infrastruktur, die das Haus definiert. Über 400 Gastgeber:innen prägen den Öschberghof und genau darin liegt laut General Manager Michael Artner das wahre Alleinstellungsmerkmal. Seit Oktober 2023 führt er das Haus und bringt es auf den Punkt: «Den wirklichen feinen Unterschied macht der Mensch bei uns. Darauf legen wir sehr viel Wert und das spürt man auch.» Den Gastgebern sei es ein grosses Anliegen allen Gästen mit einer stets herzlichen, lockeren Art zu begegnen, ohne steif zu wirken. «Jeder Gast, der bei uns durch die Tür geht, ist der Wichtigste in diesem Moment», sagt Artner gegenüber finews.

Im «Ösch Noir» bereichert Michael Häni, Chef Sommelier, die Menüs mit handverlesenen Schätzen. (Bild: zVg)
Gastfreundschaft auf dem Teller und in der Sauna
Die gelebte Gastfreundschaft beschränkt sich nicht auf den Service. Man findet sie genauso auf den Tellern der Restaurants, draussen auf dem Golfplatz, im warmen Wasser des Infinity-Pools oder in der Stille der Saunalandschaft wieder. Apropos Sauna: Schwitzen unter anderen Hotelgästen ohne Handtuch, ohne nichts – wie es das Hotel nüchtern als «textilfreie Zone» deklariert, ist zunächst ungewohnt. Vielleicht sogar leicht ausserhalb der eigenen Komfortzone. Entpuppt sich aber schnell als überraschend befreiend und ausgesprochen wohltuend, wie finews aus eigener Erfahrung feststellen durfte.

Im «Asia Spa» kreieren dunkle Steine, goldene Wände und rote Laternen den Zauber japanischer Badekultur. (Bild: zVg)
Ein goldener Stern vor der Tür
Auch die Autoliebhaber:innen kommen im Öschberghof auf ihre Kosten. Denn direkt vor dem Hoteleingang stehen saisonal wechselnde Mercedes-Modelle bereit; aktuell sind es die S350 d 4MATIC Limousine in Kalahari Gold, der G580 mit EQ-Technologie sowie der Mercedes GLS. Dies ist kein Zufall, sondern das Resultat der sechsjährigen Kooperation mit Mercedes-Benz. Zwei hochkarätige Events stehen dabei im Zentrum: die Mercedes Deutschland Trophy und die Mercedes World Trophy, bei der die Landesgewinner aus aller Welt im Öschberghof zusammenkommen.
«Während dieser Turniere sprechen wir von einem kompletten ‹Book-out› des Hotels», erklärt Artner. «Das gesamte Haus wird von Mercedes bespielt, inklusive internationaler Gäste und prominenter Golfspieler wie Bernhard Langer.» Die Mercedes Autos werden den Gästen kostenlos für Probefahrten zur Verfügung gestellt. «Im Sommer vielleicht ein Cabrio, im Winter eher eine G-Klasse», sagt Artner. Ihm sei wichtig, dass auch seinen Stammgästen immer wieder Neues geboten werde.
Gleiten statt fahren
Mit der Mercedes S-Klasse in elegantem Goldton und Wunschkennzeichen DS OE 11 ging finews während der Pressereise auf eine kurze Spritztour durch die Landschaften rund um Donaueschingen. Bald wird hier sicherlich auch die neue S-Klasse, die Mercedes im Januar vorgestellt hat, vorfahren.
Am Auto fällt zunächst die kühn gezeichnete Silhouette auf. Sie verleiht dem Exterieur Selbstbewusstsein und moderne Präsenz. Im Innenraum dominiert der MBUX Superscreen, der sich wie eine digitale Kommandozentrale über das Cockpit spannt. Ergänzt wird er vom MBUX Virtual Assistant, der dank generativer KI intuitiver reagiert und den Fahrer persönlicher begleitet als bisherige Systeme.

Die S350 4MATIC Limousine in Kalahari Gold. (Bild: zVg)
Besonders eindrücklich bleibt jedoch der Komfort. Die Massagesitze machen längere Strecken zu einer entspannten Angelegenheit, während die Luftfederung Strassenunebenheiten fast vollständig absorbiert. In Kombination mit der Geräuschdämmung entsteht ein Fahrgefühl, das dem Gleiten näher kommt als dem Fahren – als würde die Limousine über die Strasse schweben.
Was Hotel und Automarke gemeinsam haben
Nun: was verbindet den Öschberghof mit Mercedes-Benz? Michael Artner zählt drei Gemeinsamkeiten auf: «Beide stehen für Innovation, Sportlichkeit und natürlich Luxus – und haben sich in den letzten Jahren bewusst jung weiterentwickelt.» Die Parallelen lassen sich im Haus durchaus erkennen: Sportlichkeit auf den Greens, die stetige Weiterentwicklung des Resorts und ein Luxusverständnis, das sich weniger in Prunk als in persönlicher Ansprache zeigt.
Und wenn der Öschberghof selbst ein Mercedes wäre? Darauf hat der Chef des Hauses keine eindeutige Antwort parat: «Schwierig zu sagen. Wir bieten im Hotel eine enorme Vielfalt, genau wie Mercedes mit seiner Modellpalette. Bei uns kann der Gast das tun, worauf er gerade Lust hat. Diese Bandbreite findet man auch bei der Marke wieder.»

Zimmer im Öschberghof (Bild: zVg)
Die prominente Gästeliste
Dass in einem Luxusresort wie dem Öschberghof regelmässig prominente Gäste ein- und ausgehen, überrascht wenig. Aktiv vermarktet wird dies jedoch nicht, denn Diskretion gehört zur DNA des Hauses. Dennoch gewährt Artner ein paar Einblicke: Herbert Grönemeyer war bereits mehrfach zu Gast, ebenso Politiker und zahlreiche Top-Fussballteams. Mannschaften aus Bundesliga und Premier League, darunter der FC Bayern, Borussia Dortmund, Barcelona oder Liverpool, logierten hier ebenso wie die spanische Nationalmannschaft 2024 – und zuvor auch die deutsche Auswahl.














