Bank Frey: Mitarbeiter fühlen sich im Stich gelassen

Die Beschäftigten der in Liquidation befindlichen Bank Frey beklagen sich: Für sie gebe es keinen Sozialplan.

Die Bank Frey stellt ihre Banktätigkeit als Folge des Steuerstreits mit den USA per Ende 2013 ein. Die Mehrheit der insgeamt 35 Angestellten sei deshalb bereits entlassen worden – und zwar ohne Sozialplan, schreibt der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SBPV) in einem Communiqué vom Montag.

Nach eigenen Angaben sei die Bank finanziell gesund. Zudem unterstehe sie der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB). Ein Sozialplan zur Milderung der Folgen für die entlassenen Angestellten wäre somit die «logische Konsequenz gewesen», so der Arbeitnehmer-Verband.

Ein einziges Angebot unterbreitet

Die Bank Frey unterbreitete gemäss Mitteilung ihren Mitarbeitenden als Reaktion auf deren Forderungen nur ein einziges Angebot. Dieses wurde von den Angestellten aber als ungenügend bewertet und abgelehnt.

Die Bank habe ihren Angestellten stattdessen individuelle Vereinbarungen unterbreitet. Im Gegensatz zu einem Sozialplan seien diese aber intransparent und nicht verhandelbar. «Zudem waren die unterbreiteten Angebote in keiner Weise grosszügig», schreibt der SBPV weiter.

Gefahr für Stellensuche

Die Angestellten der Bank würden nicht nur ihre Stelle verlieren, manche von ihnen müssten sogar befürchten, dass sich die Geschäfte der Bank Frey mit US-Kunden negativ auf ihre Stellensuche auswirken könnten.

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