UBS kauft sich bei chinesischem Broker ein

Die Schweizer Grossbank expandiert damit in den chinesischen Futures-Brokerage-Markt. Ein Markt mit hohem Wachstumspotenzial.

UBS Securities erwirbt eine Aktienmehrheit an der Schanghaier Pumin Futures Brokerage, wie die UBS mitteilte.  Die Bank werde 90 Millionen Yuan (rund 14 Millionen Franken) investieren und erwerbe damit einen Anteil am chinesischen Unternehmen von 95,42 Prozent.

Pumin ist gemäss der Mitteilung auf den Handel mit Metall-Futures wie Kupfer oder Aluminium in China spezialisiert. Auf seiner Website gab Pumin an, dass im Geschäftsjahr 2010 mit einem Ertrag von 3,3 Millionen Yuan ein Verlust von 1,1 Millionen resultierte.

Bisher nur wenige ausländische Beteiligungen

Er sei erfreut, dass die Bank mit diesem Schritt in den Futures-Brokerage-Markt expandiere könne, sagt David Li, Chairman von UBS Securities, in der Mitteilung. Seit im April 2010 die ersten Futures-Produkte in China lanciert worden seien, habe der Markt für diese Produkte stark zugelegt, heisst es weiter. Das Volumen im Hushen 300 Index sei von 2010 bis 2013 von 41 Millionen Yuan auf 141 Millionen Yuan gestiegen.

Ausländische Investitionen in chinesische Futures-Brokers waren in der Vergangenheit durch Barrieren limitiert, die aber jüngst durch Regulierungsbehörden gelockert wurden. Zu den wenigen Futures-Firmen in China mit ausländischer Beteiligung gehörten gemäss der Nachrichtenagentur «Reuters» Galaxy Futures, CITIC Newedge Futures und J.P. Morgan Futures.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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