Dekotierung der «alten» UBS-Aktien von der SIX Swiss Exchange zieht sich hin

Die Aktien der «neuen» UBS Group sind sowohl an der Schweizer wie an der New Yorker Börse kotiert und im Handel. Mit der Dekotierung der Vorgänger-Aktien hapert es noch – aber nur in der Schweiz.

Das ganze Prozedere des Umtauschs der Aktien der UBS AG in die neuen Aktien der UBS Group AG ist im Prinzip erfolgreich verlaufen und abgeschlossen, wie die UBS am Mittwoch mitteilte. Die Group-Aktien seien seit dem vergangenen 28. November sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch an der New York Stock Exchange kotiert . Die Dekotierung der alten UBS-Aktien erfolgt nun am kommenden 17. Januar - vorerst aber nur in New York.

Danach würden die UBS-AG-Aktien nur noch an der SIX gehandelt, so die Bank in ihrer Mitteilung. Die Dekotierung in der Schweiz verzögert sich, weil auch nach Ablauf der Nachfrist des Umtauschangebots erst 96,44 Prozent des Aktienkapitals angedient worden waren. Und das ist zu wenig für ein börsenrechtliches Squeeze-out, welches die Schwelle von 98 Prozent vorschreibt.

UBS kann weiterhin Aktien erwerben

Die SIX will der UBS die Dekotierung nur unter bestimmten Bedingungen gestatten: Entweder nach einem Squeeze-out Verfahren nach dem Schweizer Börsengesetz oder gegebenenfalls nach einer Squeeze-out Fusion nach dem Schweizer Fusionsgesetz.

Die UBS Group AG könne unter Ausschöpfung aller ihr nach geltendem Recht zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zusätzliche UBS AG Aktien erwerben. Dies schliesse auch Käufe oder einen nachträglichen Umtausch als Alternative zur Durchführung eines Squeeze-out Verfahrens mittels Fusion mit einer Tochtergesellschaft von der UBS Group AG mit ein.

 Die UBS beantragte zudem bei der SIX-Regulierungssstelle eine Befreiung von Meldepflichten für die «alten» UBS-AG-Aktien und weiteren Vorgaben beantragen. Diese seien nun am Mittwoch wirksam geworden.

 

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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