Im ehemaligen Genfer HSBC-Gebäude entsteht ein Luxusprojekt

Der aktuelle Eigentümer des ehemaligen HSBC-Domizils in Genf hat grosse Pläne: Er will das Bauwerk wieder als das nutzen, wozu es gebaut worden war.

Seit Jahren steht es leer, das ehemalige Gebäude am Ufer des Genfer Sees. Früher gingen dort am 37 Quai Wilson (Karte unten) in Genf Banker der HSBC Private Bank ein und aus.

Jetzt hat es einen neuen Verwendungszweck. Oder besser gesagt: Das Gebäude (Bild) kehrt zurück zu seiner ursprünglichen Nutzung. In den ehemaligen Büroräumen der HSBC Private Bank entsteht ein Fünf-Sterne-Hotel, wie die Zeitung «Tribune de Genève» am Donnerstag berichtet hat. Die Baugenehmigung sei bereits erteilt worden, heisst es.

Sternekoch angeheuert

Laut Projektbeschreibung will der Eigentümer Crest Group ein luxuriöses Boutique-Hotel bauen: 26 Suiten auf sieben Etagen verteilt, ein Spa-Wellness-Bereich mit Fitnesscenter und Innenpool. Ausserdem soll der berühmte Sternekoch Joël Robuchon für den kulinarischen Teil angeheuert worden sein.

Ende 2017 wird das neue Luxus-Hotel zwischen dem Hotel Kempinski und dem Hotel Président Wilson dem Bericht zufolge seine Tore öffnen.

Wechselvolle Geschichte

Das Gebäude blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 1903 baute der Architekt François Durel das Objekt als Hotel Bellevue. Im Zweiten Weltkrieg musste das Hotel schliessen. Danach beherbergte es die Organisation Christian Association Young (YMCA), die Republic National Bank of New York und anschliessend die HSBC Private Bank.

Die Bank verkaufte 2008 das Gebäude an das libanesische Immobilienunternehmen Pro-Mond. Eigentümer Alain Mouawad wollte das Gebäude ebenfalls zum Luxus-Hotel umbauen, scheiterte aber an den erforderlichen Baubewilligungen. Mouawad verkaufte es deshalb 2013 für 98 Millionen Franken an die Crest Group mit Sitz auf den Cayman Islands.

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Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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