Avaloq findet Partnerin in China

Die Schweizer Avaloq-Gruppe ist im Reich der Mitte eine bedeutende Partnerschaft eingegangen. Diese Kooperation könnte das Sprungbrett für weitere Deals im Milliardenmarkt China sein. 

Die Schweizer Avaloq-Gruppe, eine Herstellerin von Bankensoftware, kann ihre Vorzeige-Lösung, die Avaloq Banking Suite, bei der China CITIC Bank International Limited (CNCBI) implementieren, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist.

Die in Hongkong ansässige Bank hat sich für die Avaloq Banking Suite entschieden, weil sie gemäss eigenen Angaben mit diesem Serviceangebot in der Lage sein wird, ihr Portfolio an Private-Banking-Kunden und vermögenden Kunden im Retailbanking auszubauen.

Mehr als 1'200 Geschäftsstellen

Die CNCBI ist eine indirekte, 100-prozentige Tochtergesellschaft der China CITIC Bank Corporation Limited (CNBC), die an den Börsen von Hongkong und Singapur kotiert ist.

Das Netzwerk der 1‘254 Filialen der CNBC innerhalb der Volksrepublik China ist strategisch in den schnell wachsenden Wirtschaftsregionen im Osten und an der Küste sowie in den wichtigsten Regionen im Landesinnern angesiedelt.

Peter Scott 500

Peter Scott (Bild), General Manager Asia Pacific bei Avaloq, sagte am Montag: «Die Partnerschaft mit der China CITIC Bank International ist aus strategischer Sicht sehr bedeutend und trägt dazu bei, unsere weitere Expansion in das ‹Onshore›-Vermögenssegment in der Region zu beschleunigen.»

Helen Kan, verantwortlich für die Kooperation bei der CNCBI sagte ihrerseits: «Die Avaloq Banking Suite ermöglicht es uns, den bestehenden Kunden eine umfassende Palette an Leistungen aus der Vermögensverwaltung anzubieten. Die Lösung wird in allen Bereichen des Geschäfts zum Tragen kommen und sämtliche Prozesse der Bank vom Front- bis zum Back-Office beeinflussen.»

Chinese©Shutterstock

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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