So kommen Sie zeitiger in den Feierabend

Bild: Shutterstock

Wer seinen Arbeitsalltag radikal strukturiert, vermeidet Überstunden. Und wer weitere Tipps beherzigt, fördert überdies seine Karriere.

Arbeit, Arbeit, Arbeit und kein Ende in Sicht? Jedermann kennt diese Situation, und für manche ist sie ein Dauerzustand. Nicht wenige bekommen dann den «Verleider» oder laufen Gefahr, auszubrennen.

Doch ist es nicht allein der Arbeitgeber, der die Angestellten in Verzweiflung bringt. Auch die Betroffenen selber tragen einen wesentlichen Teil dazu bei. Denn oft sind sie ineffizient organisiert. Dies schadet letztendlich der Karriere. So lautet das Fazit des Karriere-Experten Cal Newport (Bild unten).

Cal Newport 501

In seinem Blog nennt der 30-Jährige Juniorprofessor an der Universität Georgetown und Verfasser von mehreren Karriereratgebern, wie man effizient und effektiv durch den Arbeitstag navigiert.

1. Stundenplan erstellen

Bloss To-Do-Listen erstellen reicht nicht aus. Die Aufgaben gilt es auch in einen Stundenplan einzutragen. Dies zwingt einem, die Arbeiten zeitgerecht zu erledigen und nicht hinauszuschieben. Bei der Erstellung des Stundenplans empfiehlt es sich, zeitliche Puffer für Ungeplantes einzubauen.

2. Den Tag mit dem Ende beginnen

Setzen Sie am Morgen fest, wann Sie in den Feierabend gehen wollen und strukturieren Sie den Tag entsprechend, und zwar radikal. Will heissen: Überflüssige Aufgaben streichen, Leuten absagen oder für bestimmte Leute nicht erreichbar sein. So behält man die Kontrolle und wird nicht zum Spielball der Launen von Chefs, Arbeitskollegen oder Kunden.

3. Wochenplan erstellen

Gerade bei zeitaufwändigen und komplexen Aufgaben sei es wichtig, die Zusammenhänge im Blick zu behalten, sagt Newport. Ansonsten laufe man Gefahr, wichtige Abgabetermine zu verpassen. «Ich weiss jeden Tag, was ich in jeder Stunde des Tages tun werde. Ich weiss jede Woche, was ich an jedem Tag in dieser Woche tun werde. Und ich weiss jeden Monat, was ich in jeder Woche dieses Monats tun werde», so Newport.

4. Nein sagen

Nein sagen, ist zwar für so manchen Menschen schwierig, aber unerlässlich, um nicht in Arbeit zu versinken. Setzen Sie somit Prioritäten, und schliessen Sie diese mit Erfolg ab. «Du wirst beurteilt nach dem, was du am besten machst. Wenn man so viel Erfolg wie möglich haben will, ist es sinnvoll, weniger Dinge zu erledigen, diese aber besser zu machen», so Newport.

5. Nebensächlichkeiten weglassen

Teilen Sie ihre Aufgaben in «bedeutungsvolle» und «nebensächliche» ein und verfolgen Sie nur die bedeutungsvollen, denn nur diese sind karrierefördernd. Newport bringt es wie folgt auf den Punkt: «Nebensächliche Arbeit bewahrt dich davor, gefeuert zu werden. Bedeutungsvolle Arbeit sorgt dafür, dass du weiter kommst.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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