US-Steuerstreit: Zwei weitere Banken zahlen

Department of Justice

USGericht@shutterstock.com

Eine Kantonalbank und eine Niederlassung eines luxemburgischen Finanzinstituts sind in der Causa «US-Steuerstreit» aus dem Schneider. Für die eine der beiden Banken fiel die Busse aber vergleichsweise hoch aus.

Die Banque Internationale à Luxembourg (Suisse) (BIL) und die Zuger Kantonalbank (ZGKB) haben sich im Steuerstreit mit den USA geeinigt, wie das Department of Justice (DoJ) am Donnerstagabend mitteilte.

Die Banken haben Konten von US-Kunden und Steuerzahlern verwaltet, im Wissen darum, dass einige dieser Konten bei den Steuerbehörden nicht deklariert waren, so das DoJ.

Die ZGKB muss eine Busse in der Höhe von 3,8 Millionen Dollar bezahlen. Bei der BIL sind es sogar 9,7 Millionen Dollar. Die BIL habe seit August 2008 insgesamt 145 Konten mit US-Bezug mit einem maximalen Gesamtwert von mehr als 64 Millionen Dollar verwaltet, hiess es weiter.

Keinen Einfluss auf das Resultat

Bei der ZGKB belief sich die Zahl der Konten mit US-Bezug auf 434 und der Gesamtwert auf maximalen 220 Millionen Dollar.
Im Zuge der Kooperation würden die Institute wiederum nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

Die Busse werde keinen Einfluss auf das Resultat des laufenden Geschäftsjahres haben, schreibt die ZGKB in einer Medienmitteilung. Die Bank habe bereits 2013 entsprechende Rückstellungen vorgenommen.

Insgesamt haben damit mittlerweile 51 Schweizer Banken der «Kategorie 2» im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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