Zuger Kantonalbank neutralisiert Frankenschock

Die Zuger Kantonalbank konnte den Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr steigern. Warum sie die kommenden Monate positiv sieht.

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im zurückliegenden Jahr einen Geschäftserfolg von gut 94 Millionen Franken erwirtschaftet – rund 22 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Gewinn liegt in der Folge mit 61,5 Millionen Franken leicht höher als im Jahr zuvor, wie das Staatsinstitut am Dienstag mitteilte.

Zu diesem Ergebnis haben alle Aktivitäten der Bank einen positiven Beitrag geleistet, wie es weiter hiess. Gefordert war das Institut im Zinsengeschäft, wo das Ergebnis mit über 150 Millionen Franken gegenüber 2014 leicht rückläufig ausfiel. Mit aktivem Bilanz- und Liquiditätsmanagement sei es gelungen, die Auswirkungen der von der Schweizerischen Nationalbank verhängten Negativzinsen fast vollständig zu neutralisieren, so die ZGKB.

Mehr Handel, mehr Kundengelder

Mit einem Plus von fast 40 Prozent legten indes die Handelsaktivitäten im Nachgang des «Frankenschocks» stark zu. Im Kommissionsgeschäft nahm das Ergebnis mit knapp 36 Millionen Franken (Vorjahr: 39 Millionen Franken) durch den Rückgang der Vertriebskommissionen ab.

Die Kundenausleihungen stiegen um gut Prozent auf auf 11,9 Milliarden Franken. Der Netto-Zufluss von Kundengeldern im Anlagegeschäft betrug 449 Millionen Franken. Durch Einsparungen vorab von Sachkosten konnte die ZKGB zudem ihr Kosten-Ertrags-Verhältnis von 47,4 auf starke 46,8 verbessern, wie weiter mitgeteilt wird.

Beratungsmandate forcieren

Den Eignern schlägt die Bank für 2016 eine Dividende von unverändert 175 Franken je Aktie vor.

Der Ausblick auf die kommenden Monate ist dabei durchwegs positiv. Das Kreditvolumen soll weiter erhöht werden, und im Anlagegeschäft will die Bank in der zweiten Hälfte 2016 mit dem Angebot abgestufter Beratungsmandate den Übergang zum aufwandbasierten Geschäftsmodell vollziehen, wie es hiess.

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