GLKB: Hypomat geht in Lizenz

Die Freiburger Kantonalbank (FKB) bietet unter ihrem Label «FRiBenk» neu eine Online-Hypothek an, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist. Die technische Plattform und das digitale Banking-Know-how stammen von der Glarner Kantonalbank (GLKB), die ihre Online-Hypothekenplattform (hypomat.ch) lizenziert hat.

Ab sofort bietet die FKB basierend auf der technischen Lösung der Glarner Kantonalbank, aber unter eigener Marke eine Online-Hypothek an. Damit folgt die GLKB dem Weg, den sie mit der Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit MoneyPark Ende letzten Jahres eingeschlagen hat. Mit MoneyPark und der FKB lizenziert die Glarner Kantonalbank ihre modernen Onlinelösungen bereits an zwei Marktplayer.

Tiefere Zinssätze

Während MoneyPark ihren Kunden – ebenfalls unter eigenem Label – basierend auf der Robo-Advisory-Lösung der GLKB (investomat.ch) Online-Sparpläne anbietet, vertreibt die FKB neu Online-Hypotheken. Die technische Plattform dazu ist mit dem Hypomat der GLKB identisch.

Der eigentliche Vorgang ist unkompliziert und schnell: Nach der Eingabe von ein paar Eckdaten bewertet FRiBenk die Anfrage und gibt innert weniger Minuten eine verbindliche Kreditzusage. Diese Abwicklung ermöglicht es der Freiburger Kantonalbank, Zinssätze anzubieten, die bis 30 Prozent unter den Standard-Zinssätzen der Freiburger Kantonalbank liegen, wie es weiter heisst. Tagesaktuelle Zinssätze werden auf www.fribenk.ch veröffentlicht.

GLKB mutiert zur Service-Anbieterin

Mit der Lizenzierung der Online-Hypothekenplattform an die FKB und dem White-Labeling-Konzept des Robo Advisors an MoneyPark etabliert sich die Glarner Kantonalbank als Software- und Serviceanbieterin.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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