Banque CIC schaut sich nach Akquisitionen um

Die Schweizer Crédit-Mutuel-Tochter Banque CIC hat letztes Jahr deutlich mehr verdient. Insbesondere im Zinsengeschäft lief es rund. In der Konsolidierung will das Basler Finanzinstitut eine aktive Rolle einnehmen.

Unter dem Strich erzielte die Banque CIC (Suisse) im vergangenen Jahr einen Jahresgewinn von 9,2 Millionen Franken. Dies sind 45 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bank am Freitag mitteilte. 

Die Kundenbasis vergrösserte sich um 10 Prozent, die Netto-Neugelder nahmen um 827 Millionen Franken zu. Massgeblich dazu beigetragen haben die Kundeneinlagen, die um 23,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken anwuchsen, während die Ausleihungen an Kunden um 8,3 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken angestiegen sind.

Starkes Zinsengeschäft

Dieses Wachstum basiert laut Mitteilung hauptsächlich auf dem Ausbau von Kunden mit anspruchsvollen Finanzbedürfnissen sowohl im Anlagebereich wie auch im Hypothekargeschäft mit Unternehmen und Privatpersonen. 

Das Zinsengeschäft – dem wichtigsten Ertragspfeiler der Bank – erhöhte sich um 11,6 Prozent auf 65 Millionen Franken. Das Kommissionsgeschäft hingegen verzeichnete einen Rückgang um 15,5 Prozent auf 23,5 Millionen Franken. Grund hierfür waren laut Mitteilung Bereinigungen im Cross-Border-Geschäft sowie geringere Kreditkommissionen.

Auf der Suche nach Opportunitäten

Die Volatilitäten am Devisenmarkt verhalfen der in Basel ansässigen Privatbank zu hohen Kundenaktivitäten. Der Handelserfolg nahm um 5 Millionen Franken zu.

Die Banque CIC sieht sich mit dem letztjährigen Abschluss in ihrer Ausrichtung auf Unternehmen bestätigt und blickt zuversichtlich ins laufende Jahr. Um den Wachstumsprozess zu beschleunigen, würden auch Akquisitionen laufend geprüft, hiess es weiter.

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