Hongkong: Einbrecher machen reiche Beute bei Pictet-Manager

Claude Haberer, CEO Pictet in der Region Asien-Pazifik

Claude Haberer, CEO Pictet in der Region Asien-Pazifik

Diebe erbeuteten in einem Hongkonger Luxusanwesen Wertsachen im Wert von Tausenden von Franken. Opfer der Räuber ist offenbar der Asien-Chef der Genfer Privatbank Pictet.

«The Peak» gehört zu den schicksten Wohngegenden des «Drachenfelsens». Von dort herab blicken die Wirtschafts-Tycoons und hohen Beamten auf Hongkong herab, und dorthin zieht es auch jeden Tag Tausende von Ausflüglern.

Doch die schöne Aussicht lockt nicht nur Reiche und Touristen an. Wie die Hongkonger Zeitung «The Standard» berichtete, brachen Diebe in eine luxuriöse Villa an der 22 Barker Road (Bild unten) ein – und machten reiche Beute.

Barker22 500

Luxusgüter im Wert von fast 100'000 Franken geraubt

Ein französischer Banker, der eine Wohnung in dem Anwesen mietet, meldete der Poilzei den Diebstahl von Luxusuhren, Schmuck und Handtaschen im Gegenwert von rund 620'000 Hongkong-Dollar (knapp 80'000 Franken).

Laut dem Bericht handelt es sich beim bestohlenen Franzosen um niemand anderes als Claude Haberer, den bekannten Asien-Chef der Genfer Privatbank Pictet. Er mietet das 9'890 Quadratfuss grosse Anwesen, indem schon der belgische Konsul und der Chef der Bank Hang wohnten, zusammen mit einem in Hongkong ansässigen Chinesen, wie es weiter hiess.

Spekulationen um Jack Ma

Die Villa geriet bereits letzten August in die Schlagzeilen, nachdem gemunkelt wurde, dass es an den chinesischen Alibaba-Gründer Jack Ma verkauft worden sei – für umgerechnet 19'000 Franken pro Quadratfuss. Das hätte den Immobiliendeal zum zweitteuersten weltweit gemacht.

Die Polizei unternimmt derweil alle möglichen Anstrengungen, um den Einbreichern auf die Spur zu kommen, wie es weiter hiess. Das erschient nur logisch: Hongkong muss viel an der Sicherheit der VIP in The Peak gelegen sein.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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