Raiffeisen: Kontoeröffnung jetzt auch online möglich

(Bild: Shutterstock)

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Neue Kundinnen und Kunden von Raiffeisen können ab sofort ein Konto online eröffnen. Zudem hat die Bank ihre Service-Zeiten für die Klientel verlängert.

Die Schweizer Raiffeisen-Gruppe bietet ihren Kunden gemäss eigener Einschätzung eines der modernsten E-Bankings der Schweiz. Die kostenlose Raiffeisen Paymit-App ermöglicht es, Nutzern jederzeit Geld zu senden, anzufordern und zu empfangen, und mit der Online-Hypothek haben Kunden seit diesem Jahr die Möglichkeit, die Hypothek online abzuschliessen.

Mit der nun verfügbaren Video-Identifikation namens RaiffeisenIdent erweitert die Genossenschaftsbanken-Gruppe ihr digitales Angebot, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.

Auch für Firmenkunden

Mit dieser Video-Identifikation müssen Kundinnen und Kunden bei einer Kontoeröffnung, rechtlicher Identifikation, Namensänderung, Volljährigkeit und Kontovollmachten nicht mehr persönlich bei der Bank vorsprechen, sondern können dies via Computer oder Laptop erledigen.

Auch Firmenkunden profitieren vom neuen Angebot und können Themen wie Kontovollmacht oder -berechtigungen über das neue Angebot abwickeln.

Identifizierung via Videogespräch

Die Kommunikation zwischen Raiffeisen und dem Kunden wird verschlüsselt und erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Die Servicezeiten für das neue Angebot sind Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Um das neue Angebot nutzen zu können, muss der Kunde in der Schweiz domiziliert, über 18 Jahre alt sein und einen PC/Laptop mit Kamera besitzen. Es muss keinerlei Zusatzsoftware installiert werden. Die Identifizierung erfolgt via Videogespräch mit einem Raiffeisen-Mitarbeitenden.

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NEWS GANZ KURZ

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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