CS Asset Management: Auf diese Leute setzt Michel Degen

Michel Degen

Michel Degen, Credit Suisse Asset Management Schweiz

In den vergangenen Wochen hat sich Credit-Suisse-Manager Michel Degen intensiv mit der Neuausrichtung des Asset Management Switzerland & EMEA befasst. Jetzt hat er die Prioritäten gesetzt und sein Team bestellt, wie Recherchen von finews.ch ergaben. 

Der Bereich Asset Management Switzerland & EMEA, den Michel Degen seit September 2016 verantwortet, sieht nun folgende Abteilungsleiter vor, wie finews.ch in Erfahrungen bringen konnte:

  • Distribution – wird unter der Leitung von Harald Reczek weiter ausgebaut. Neu wird dabei ein Asset-Management-Produktspezialisten-Team die verschiedenen Vertriebskanäle unterstützen.
  • Equities  – wird Filippo Rima leiten und sich auf die Kernprodukte fokussierten. Ebenfalls Priorität hat dem weiteren Vernehmen nach die Expansion in Asien.
  • Fixed Income – steht neu unter der Leitung von Luc Mathys. Er soll die Lancierung alternativer Fixed-Income-Produkte weiterführen.
  • Balanced Solutions (iMACS) – werden unter der Führung von René Küffer ins Asset Management integriert, dabei soll sich der Bereich künftig noch stärker als Anbieter von Multi-Asset-Class-Fondslösungen profilieren.
  • Index Solutions – führt Valerio Schmitz-Esser. Die Erschliessung neuer Kundensegmente durch die Öffnung der Produkte für Retail-Kunden steht hier strategisch im Mittelpunkt.
  • Real Estate – wird ad interim von Beat Schwab geleitet. Diese Führungsposition in der Schweiz soll dem Vernehmen nach noch verstärkt werden. Zudem will die CS einen Schwerpunkt auf ihre internationalen Wachstumsziele legen. Darüber hinaus baut die Bank ihr Vermögensverwaltungs- und Beratungsangebot für sehr vermögende Privatkunden (UHNWI) und institutionelle Kunden aus.
  • CS Energy Infrastructure Partners – verantwortet Roland Dörig. Die CS sieht langfristige Investitionsmöglichkeiten im Energieinfrastrukturbereich für institutionellen Anleger.
  • AM Germany und AM Italy (iMACS Italy) – leiten Karl-Josef Schneiders in Deutschland, respektive Walter Sperb in Italien.
  • COO & Strategy und Business Management führen Gebhard Giselbrecht respektive Pascal Schneider.

Die Rapportierungs-Linien

Alle erwähnten Personen rapportieren direkt an Michel Degen (Bild oben) und sind Mitglied des Management Committee Asset Management Switzerland & EMEA.

Reczek rapportiert ausserdem fachlich an Charlie Shaffer, Globaler Leiter Distribution Asset Management, und Giselbrecht an Peter Norley, Globaler COO Asset Management, sowie an Sean Flynn, Globaler Leiter Strategy Asset Management.

Als Leiter Real Estate Deutschland berichtet Schneiders an den Globalen Leiter Real Estate, Beat Schwab. Sperb rapportiert in seiner Rolle als Leiter Balanced Solutions Italien an René Küffer, Leiter Balanced Solutions.

Strategische Prioritäten

Degen will dem weiteren Vernehmen nach folgende strategischen Prioritäten für das Asset Management Switzerland & EMEA setzen:

Oberste Priorität hat die Anlageperformance. Sie steht gemäss Degens Worten im Zentrum des Wirkens. «Nur mit exzellenter Performance und innovativen Produkten werden wir in diesem kompetitiven Umfeld langfristig erfolgreich sein», erklärte er am Freitag und: «Mit einer leistungsfähigen Verkaufseinheit können wir erfolgreich das vorhandene Potential ausschöpfen und zusätzliche Kunden gewinnen.»

Entscheid für das Asset Management ist ausserdem die digitale Transformation. «Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass wir effektiv investieren und implementieren», so Degen weiter.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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