CS-Kunden wollen Aussage verweigern

Der investigative Fragebogen der Düsseldorfer Staatsanwalt sorgt bei der deutschen Klientel der Schweizer Grossbank für grosse Empörung.

Zahlreiche Kunden sind offensichtlich nicht bereit, ihre finanzielle Privatsphäre den deutschen Behörden darzulegen, wie dem heutigen «Tages-Anzeiger» zu entnehmen ist. Steueranwälte, welche manche Kunden beraten, empfehlen ihren Mandanten denn auch, die Beantwortung zu verweigern.

Insgesamt erhielten offenbar rund 1'500 CS-Kunden in ganz Deutschland den Fragebogen der deutschen Ermittler. Dabei sollen die Kunden gegen die ihnen bekannten Mitarbeiter der Bank aussagen, die angeblich mithalfen, Geld vor dem Fiskus zu verstecken.

CS_Lichthof

Anfahrtspläne und Weihnachtsgrüsse

So werden sie etwa aufgefordert, die Namen sämtlicher CS-Mitarbeiter zu nennen, mit denen sie zu tun hatten, heisst es im «Tages-Anzeiger» weiter. Auch sollen sie Bankunterlagen «wie zum Beispiel Anfahrtspläne zu den Filialen, Visitenkarten oder Weihnachtsgrüsse» an die Staatsanwaltschaft senden.

Bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf heisst es: «Niemand muss sich selber belasten.» Abgesehen davon seien die CS-Kunden aber als Zeugen um Auskunft gebeten worden und deshalb verpflichtet, Angaben zu machen.

Neuer Grad der Eskalation

Tatsächlich hat die CS-Affäre in Deutschland mit dem nunmehr versandten Fragebogen einen neuen Grad der Eskalation erhalten. Denn tatsächlich gehen die Behörden in diesem Fall mit einer seltenen Unverhältnismässigkeit ans Werk, die mitunter an das Vorgehen der US-Behörden gegen die UBS erinnert.

Auffallend ist in beiden Fällen, dass sich die Ermittler auf eine einzige Bank eingeschossen haben. Doch offensichtlich erhöht das ihre Chancen auf einen späteren Erfolg.

Detaillierte Handbücher

Die Credit Suisse äussert sich nicht zu den jüngsten Entwicklungen, verweist aber stets darauf, dass die deutsche Rechtseinheit der Bank sämtlichen gesetzlichen Auflagen nachkomme und auch über alle Lizenzen verfüge, um in Deutschland tätig zu sein.

Unlängst erklärte Private-Banking-Chef Walter Berchtold gegenüber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», die Kundenberater hätten sich im Geschäft mit ausländischen Kunden an detaillierte Handbücher zu halten, in denen Verhaltensregeln festgelegt seien. «Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist genauso verboten wie Beihilfe zur Kapitalflucht oder Geldwäscherei», betonte Berchtold.

 

 

 

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

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Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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