Der designierte UBS-Präsident Axel Weber soll den Risikochef der Deutschen Bank als «ernsthaften Kandidaten» für den CEO-Posten bezeichnet haben.

«Bei der UBS tut sich auch was, aber bisher nur in der Kulisse», hiess es am Dienstag im Newsletter des «Handelsblatt».

Hochrangige Teilnehmern am IWF-Jahrestreffen hätten ihm berichtet, dass der designierte UBS-Präsident Weber in Washington hat durchblicken lassen, dass er den Hugo Bänziger für einen «sehr ernsthaften Kandidaten» halte.

Kronfavorit für das deutsche Wirtschaftsblatt

Schon vorher portierte «Handelsblatt» Hugo Bänziger, den Schweizer und obersten Risikochef bei der Deutschen Bank, als möglichen Nachfolger für Grübel.

Weber kennt und schätzt ihn, schwärmt das Handelsblatt vom Schweizer: «Was im privaten Haushalt der Sicherungskasten ist Bänziger in der Bank. Er sorgt dafür, dass kein Händler mit Milliarden durchbrennen kann.»

Der Demnächst-Chef des Verwaltungsrates, Axel Weber, will seinen Posten bereits früher als geplant übernehmen. Folgerichtig und bekannt ist auch, dass er bei der Suche nach dem Nachfolger für den am Samstag zurück getretenen Oswald Grübel involviert ist.

War die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS rückblickend gesehen die beste Lösung?
War die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS rückblickend gesehen die beste Lösung?
  • Ja, es gab keine andere, wirtschaftlich sinnvolle Alternative.
    26.62%
  • Nein, man hätte die Credit Suisse abwickeln sollen.
    18.54%
  • Nein, der Bund hätte die Credit Suisse übernehmen sollen.
    28.29%
  • Man hätte auch ausländische Banken als Käufer zulassen sollen.
    9.15%
  • Man hätte eine Lösung mit Schweizer Investoren suchen sollen.
    17.4%
pixel