Im Uetlihof 2 gibt es keine fixen Arbeitsplätze mehr

Die Credit Suisse eröffnet ein neues Bürogebäude in Zürich. Der «Uetlihof 2» bietet Raum für zahlreiche Arbeitsplätze. Aber auch noch viel mehr.


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Nach rund drei Jahren Bauzeit ist das neue Uetlihof-2-Bürogebäude (Bild oben) der Credit Suisse in Zürich fertiggestellt, wie die Bank heute Donnerstag in einem Communiqué mitteilte.

Der Uetlihof-Komplex gehört somit zu den grössten Bürogebäuden der Schweiz und ist Teil der CS-Raumplanungsstrategie. Diese verfolgt das Ziel, Arbeitsplätze von kleineren Liegenschaften im Stadtzentrum in grossflächigen Gebäuden zu konzentrieren.

Neues Arbeitsplatz-Konzept

Das Bauwerk beinhaltet neben einem Personalrestaurant und einer Sportzone für Mitarbeitende auch das sogenannte «Smart Working Konzept» (Bild unten).

Das heisst: Es gibt keine fixen Arbeitsplätze mehr, sondern auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden ausgerichtetete vier Arbeitsplatzbereiche: Ruhige Bereiche für konzentriertes Arbeiten, geschlossene Räume für vertrauliche Gespräche, Bereiche für die Zusammenarbeit in Projektgruppen sowie konventionelle Schreibtischbereiche.

Im neuen 270 Millionen teuren Erweiterungsbau werden für rund 2'500 Mitarbeitende – vorwiegend aus dem IT-Bereich – Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Schliesslich sollen aber auch Zonen zum Treffen und Austauschen die Arbeitsplatzbereiche im zehngeschossigen Neubau ergänzen.

Erschliessung durch ÖV

Die Erschliessung des Uetlihof 2 erfolgt wie bis anhin vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es werden keine zusätzlichen Parkplätze geschaffen, die bestehende Anzahl von rund 960 Plätzen für Mitarbeitende und Besucher bleibt bestehen.

Für Fahrten zwischen den Standorten der Credit Suisse in Zürich stehen seit Sommer 2011 im Rahmen eines Testprojekts ausserdem 20 E-Bikes zur Verfügung.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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