Ernesto Bertarelli spendet seine UBS-Honorare

Der Schweizer Milliardär und langjährige Verwaltungsrat der UBS, Ernesto Bertarelli, spendet seinen VR-Verdienst einer UBS-Stiftung.

Insgesamt verdiente der 43-jährige Unternehmer und Segler während seiner siebenjährigen Zeit als Verwaltungsrat der UBS drei Millionen Franken. Diesen Betrag zahlt er nun in die UBS-Stiftung für Soziales und Ausbildung ein. An der letzten Generalversammlung trat Bertarelli aus dem Aufsichtsgremium der Grossbank aus.

Das Spende-Vehikel ist ein Relikt aus der Epoche vor der Fusion von Bankgesellschaft und Bankverein. Beide Institute hatten zu ihrem 100-jährigen Bestehen gemeinnützige Stiftungen ins Leben gerufen. Die UBS-Stiftung ist heute mit einem Kapital von 30 Millionen Franken dotiert und hat unter anderem Projekte des Pestalozzi-Kinderdorfes sowie ein Eingliederungsprogramm für behinderte Menschen und eine Wohngruppe für Jugendliche auf Schloss Regensberg unterstützt.

Familienvermögen 11 Milliarden Franken

Ernesto Bertarelli zählt zu den reichsten Schweizern. Seine Familie, die ihr Vermögen im Pharma- und Biotech-Bereich erwirtschaftete, verfügt nach Schätzungen über run 11 Milliarden Franken. Ein Sprecher der Bertarellis erklärte im Zusammenhang mit der Spende, dass sie nichts mit den Lohnrückzahlungen ehemaliger UBS-Manager (Wuffli, Ospel, Haeringer, Suter) zu tun habe und auch kein Eingeständnis für irgendwelche Fehler sei.

In der Öffentlichkeit machte Ernesto Bertarelli bislang weniger als Verwaltungsrat der UBS von sich reden, sondern vielmehr als begnadeter Segler, der mit seiner Jacht Alinghi zweimal den renommierten America's Cup gewann. Das Boot wurde seit 2001 von der UBS gesponsert. Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass die Grossbank ihr Engagement aus Spargründen nicht mehr erneuert habe.

 

 


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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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