Wie Frauen das Optimum aus ihrem Job holen

Die frühere UBS-Bankerin Tanja Weiher will dazu beitragen, dass führungserfahrene Frauen mehr aus ihrer Karriere machen können.

Tanja_Weiher_1

Tanja Weiher (Bild), Gründerin und Inhaberin der Firma Weiher Partners, blickt auf eine 20-jährige Laufbahn in der Finanzindustrie zurück. Zuletzt war sie Finanzchefin der Wealth Management und Retail Banking Division der UBS.

Inzwischen unterstützt sie Firmen bei Ihrem Bestreben, den Anteil von Frauen auf der obersten Managementebene zu erhöhen. Gleichzeitig bietet sie Programme für Frauen an, die bereits in der Managementverantwortung stehen und sich für die oberste Verantwortungsstufe (Verwaltungsrat oder Top Management) vorbereiten möchten.

Bereit für den grossen Karriereschritt?

Zu diesem Zweck hat Tanja Weiher ein Konzept entwickelt, das aus Coaching, Training und Mentoring besteht.

Mit ihrem «Woman Leadership Program» richtet sie sich an ambitionierte und talentierte Frauen, die für einen grossen Karriereschritt bereit sind und gleichzeitig sicherstellen möchten, dass sie auf der Persönlichkeitsebene optimal dafür vorbereitet sind.

Starkes Netzwerk

Das Programm besorgen Spezialisten, die mit den Kursteilnehmerinnen in Coachings und Trainings zusammenarbeiten. Zentral ist auch das Mentoring durch Führungskräfte, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.

«Das Ziel der intensiven Zusammenarbeit liegt darin, aus dem Programm selbst ein starkes Netzwerk entstehen zu lassen», sagt Weiher. Das «Women Leadership Program» findet – verteilt auf drei Module – zweimal jährlich im Raum Zürich statt.

Ambition Verwaltungsratssitz

Gestartet ist auch das Board Mentoring Program. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Female Board Pool am Center für Corporate Governance der Universität St. Gallen durchgeführt.

Das «Board Mentoring Program» richtet sich an Frauen, die in höheren Führungsfunktionen sind und ihre Karriere durch einen Verwaltungsratssitz weiterführen oder ergänzen möchten. Zentral an diesem Programm ist der Mentor oder die Mentorin.

Namhafte Mentorinnen und Mentoren

«Jede Teilnehmerin am «Board Mentoring Program» wird mit einer renommierten Führungspersönlichkeit vernetzt. Mit dieser findet ein regelmässiger intensiver Austausch statt», erklärt Weiher.

Unter den zwanzig Mentoren sind Persönlichkeiten wie Inga Beale (CEO, Canopius Group), Calvin Grieder (CEO, Bühler) und Martin Scholl (CEO, Zürcher Kantonalbank).

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
  • Morgan-Stanley-CEO macht Kasse mit Bankaktien
mehr

SELECTION

Selection

Grauenvolle Arbeitstage eines Investmentbankers

Die erschreckende Chronik eines 24-Stunden-Tages.

Selection

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Eine Expertenjury hat die weltweit 15 beeindruckendsten Firmensitze gekürt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

weitere News