Axa IM schnappt sich Ex-UBS-Team für Skandinavien-Expansion

Die Vermögensverwaltungs-Tochter des französischen Axa-Konzerns expandiert nach Skandinavien. Der Vorstoss nach Norden wird von der Schweiz aus dirigiert.

AXA Investment Managers (AXA IM) baut in Stockholm ein Team auf, das Kunden in Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen betreuen wird, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Um auf diesem wichtigen Markt von Beginn an kompetent präsent zu sein, hat AXA IM ein komplettes, eingespieltes Team ins Unternehmen geholt: David Andersson, Henrik af Donner und Viktoria Orhamn. Alle drei kommen von der UBS, wo sie fünf Jahre lang zusammengearbeitet haben.

Vorher bei UBS Global Asset Management

In dieser Zeit betreute das Team den aus Wholesale- und institutionellen Anlegern bestehenden Kundenstamm von UBS Global Asset Management in den nordischen Ländern.

Bei AXA IM leiten Andersson und af Donner als Co-Heads Client Group Nordics die nordische Region, während Orhamn als Client Service Managerin die Kundenbetreuung, Vertriebsunterstützung und das Marketing in der Region verantwortet.

Wichtiger Markt

«Indem wir die Präsenz von AXA IM in Skandinavien ausbauen, unterstreichen wir, wie wichtig die Region für uns ist», sagt Stephan Heitz, Head of AXA IM Continental Europe & Nordics, der aus der Schweiz aus agiert, die Neueinstellungen. «Dies stellt einen wichtigen Schritt für den Ausbau unserer globalen Marktposition dar und ermöglicht uns, unseren Kundenstamm erheblich zu verbreitern.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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