Amundi: Positive Bilanz nach einem Jahr

Im März 2010 öffnete Amundi ihre Tore in der Schweiz. In einem Jahr konnte sich der Asset Manager als ETF-Grösse in der Schweiz etablieren.

Das Joint-Venture zwischen Crédit Agricole und Société Générale hat ein erfolgreiches erstes Jahr in der Schweiz hingelegt. Insgesamt hat Amundi ETF im vergangenen Jahr 29 neue ETF-Produkte lanciert, womit sich die Produktepalette nun auf 43 Angebote beläuft.

Die verwalteten Vermögen stiegen im vergangenen Jahr um 60 Prozent und der Zufluss an Netto-Neugeldern hält auch 2011 an, sodass Amundi mit einem Zufluss von über einer Milliarde Euro im laufenden Jahr über 6,5 Milliarden Euro verwaltet.

Tiefe Kosten und kleiner Tracking-Error

Zwei Faktoren sind für laut Christian Mathern, dem Verkaufschef der Schweiz, für den Erfolg von Amundi ETF in der Schweiz massgebend. Einerseits liegen die Kosten von Amundi laut eigenen Angaben rund ein Viertel unter dem Branchendurchschnitt und andererseits arbeite Amundi mit einem sehr kleinen Tracking-Error.

«In einem reifer werdenden ETF-Markt achten Investoren in der Schweiz neben einer günstigen Gesamtkostenbelastung zunehmend auch auf eine möglichst genaue Replikation des zugrunde liegenden Indexes. Investiert wird nur in Produkte, die diese beiden Kriterien zuverlässig erfüllen», sagt Christian Mathern,

Zusammen mit dem Jahresabschluss hat Amundi auch noch gleich zwei neue Produkte lanciert. Der Amundi ETF MSCI Emerging Markets soll die Performance des MSCI Emerging Markets Index so genau wie möglich abbilden, während der Global Emerging Bond Markit Iboxx auf die Replikation des Total-Return-Index Markit iBoxx USD Liquid Emerging Markets Sovereign abzielt.

Weiterer Ausbau in Planung?

Bisher beschäftigt Amundi in der Schweiz sechs Personen. Im vergangenen Jahr wurde das Team um ein Mitglied erweitert. Momentan sei kein weiterer Ausbau in geplant. Doch bei Amundi denkt man schon an eine künftige Niederlassung in Zürich. Diese werde jedoch nicht in naher Zukunft realisiert, lässt Amundi gegenüber finews.ch verlauten.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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