So machen Sie Headhunter auf sich aufmerksam

Grossbanken streichen rigoros Stellen, tausende Bankangestellte suchen neue Aufgaben – vielleicht hilft ihnen diese Liste: Acht Tipps, wie Sie geheadhunted werden.

10'000 Stellen streicht die UBS – und dies ist nur die neuste Ankündigung dieser Art: Die Banken setzen den Rotstift an, das Angebot an Arbeitskräften in der Branche steigt.

Alle, die nun um ihren Job fürchten, dürfte wohl auch die Frage beschäftigen: Wie mache ich auf mich aufmerksam? Verschiedene Fachleute haben sich an die Beantwortung dieser Frage gemacht. finews.ch hat die hilfreichsten Tipps gesammelt, wie Sie auf den Radar der Headhunter kommen.

  1. Setzen sie auf das Internet. Auf Portalen wie Xing oder Linkedin sehen sich die Headhunter gerne um, wenn sie auf der Suche nach geeigneten Fachkräften sind. Daher sollte man sein Profil auf diesen Portalen gut pflegen und auf Aktualität achten. Doch auch andere Kanäle werden zunehmend wichtig. So Twitter. Wer dort schlau auftritt und mitredet, steigert seine Chancen ebenfalls. (Quelle: Joe Turner, Autor unter anderem von «Job Search Secrets», in «The Ladders»)
  2. Finden Sie Ihre Unique Selling Proposition. Diese müssten Sie in einem Satz wiedergeben können, also zum Beispiel: «Zupackender Operations Manager mit zehn Jahren Führungserfahrung.» Was können Sie besonders gut? Und warum sind Sie dort besser als andere? Dieser eine Satz gehört an prominenter Stelle auf alle Ihre Profile. (Quelle: Joe Turner in «The Ladders»)
  3. Finden Sie einen Mentor. Und gemeint damit ist eine stets erfolgreiche Persönlichkeit. Ein erfahrener Freund in einer hohen Position kann auch enorm helfen, dass andere auf Sie aufmerksam werden. (Quelle: Headhunter Kit Bingham auf CNN.com)
  4. So wichtig die Online-Präsenz ist – gehen Sie auch zu Veranstaltungen der Branche. Lunches, Vorträge, Netzwerktreffen, überall dort sehen sich die Rekrutierer um. (Quelle: Karalyn Brown, Karriereberaterin, in «The Undercover Recruiter»)
  5. Gehen auch Sie auf Personalvermittler zu: Entscheidend ist, dass man in die Datenbanken der Headhunter und Rekrutierungsfirmen gelangt. Aber wie macht man das? Beiträge in Medien, Interviews, Auftritte und Reden sind ein Mittel, um sichtbar zu werden. Man kann die Headhunter aber auch direkt angehen. Dabei müssen Sie zuerst die wenigen Firmen herausfinden, die in Ihrem Bereich wirklich entscheidend sind; eine Internetsuche ist der erste Schritt dazu. Dann kann man sich in einem kurzen Mail vorstellen, gefolgt von einem persönlichen Anruf. (Quelle: Peter Felix, Präsident der amerikanischen Association of Executive Search Consultants, CNN.com)
  6. Seien Sie gut in dem, was Sie tun. Auch wenn Sie eine Stelle suchen, verlieren Sie nicht die Motivation, weiterhin in Ihrem Unternehmen hervorzustechen. Das macht sich auch nach aussen bemerkbar. (Quelle: Iraj Ispahani von der Rekrutierungsfirma Korn/Ferry Whitehead Mann, CNN.com)
  7. Seien Sie offen für Anrufe und Treffen mit Recruitern – selbst wenn Sie in ihrem aktuellen Job zufrieden sind. Nur schon für den Aufbau des Netzwerks ist das wichtig (Quelle: Jochen Mai in «Die Karrierebibel»)
  8. Die Motivation sollte man aber auch bei der Suche ohne aktuelle Arbeitsstelle nicht verlieren. Wenn Sie schon länger ohne Stelle sind, sollten Sie deutlich machen, dass Sie die Auszeit nicht vergeudet haben. Weiterbildungen sind ein sinnvoller Zeitvertreib. Aber auch wer Ziele verwirklicht hat, von denen er privat immer geträumt hat, kann punkten. Ein Fallschirmsprung? Eine Weltreise? Auch das ist bemerkenswert (Quelle: David Schwartz, Chef des Recruitmentunternehmens DN Schwartz & Co,«Efinancialcareers»)

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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