Wer ist Patrick Frost?

Der designierte Konzernchef Patrick Frost ist in der Branche noch wenig bekannt. Er verfügt über drei Hochschulabschlüsse und verdiente sich seine (ersten) Sporen bei der Winterthur-Gruppe.

Der 1968 geborene Patrick Frost ist Schweizer und derzeit Group Chief Investment Officer (Group CIO) der Swiss Life.

Er studierte an der ETH in Zürich sowie an den Universitäten Köln, Basel und Zürich. Er verfügt über Abschlüsse in Naturwissenschaften (dipl. Natw. ETH), Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) und Rechtswissenschaften (lic. iur.).

Einstieg bei der Winterthur

Patrick Frost begann seine berufliche Laufbahn Mitte der neunziger Jahre als Analyst und später als Portfolio-Verantwortlicher im Asset Management der Winterthur Gruppe. Nach zwei Jahren in den USA als Verantwortlicher im Bereich Unternehmensanleihen wurde er 2001 zum Head of Fixed Income der Winterthur Gruppe ernannt.

Seit 2006 verantwortet Patrick Frost als Mitglied der Konzernleitung und Group Chief Investment Officer das Investment Management der Swiss Life-Gruppe.

Kaum Alternativen

Patrick Frost sei der bestmögliche Ersatz für Swiss-Life-Chef Bruno Pfister, der insgesamt zwölf Jahre für das Unternehmen tätig war, sagt Versicherungsanalyst Fabio Croce von Kepler Cheuvreux. Die einzige Alternative wäre Schweiz-Chef Ivo Furrer gewesen. Allerdings stelle sich nun die Frage, ob sich Furrer in seiner aktuellen Rolle unter einem neuen Chef halten könne.

Frost sei als Investment-Chef bislang ein grosser Wert für die Swiss Life gewesen, so Croce weiter. Darum werde es nicht einfach sein, einen Ersatz für Frosts bisherigen Verantwortungsbereich zu finden.

Im Verwaltungsrat der PostFinance

Patrick Frost ist verheiratet und Vater einer Tochter. Er wird per 1. Juli 2014 die Funktion des Group Chief Executive Officer (Group CEO) der Swiss Life-Gruppe übernehmen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Neben seiner Tätigkeit bei der Swiss Life verfügt er noch über verschiedene Mandate. Dazu zählen ein Verwaltungsratssitz bei der PostFinance; ausserdem ist er Vizepräsident des Verwaltungsrats der Technopark Management und Mitglied des Stiftungsrats bei der Stiftung Technopark in Zürich.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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