Swiss Life: Praktisch überall im Plus

Die Swiss-Life-Gruppe konnte im 3. Quartal das Prämienwachstum steigern. Und im laufenden Jahr stiegen die Nettoneugeld-Zuflüsse mit externen Kunden um 2,5 Milliarden Franken.

Die Swiss Life-Gruppe erzielte in den ersten neun Monaten 2013 Prämieneinnahmen von 13,7 Milliarden Franken, was einem Wachstum um 6 Prozent in lokaler Währung gegenüber der Vorjahresperiode entspricht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Kommissions- und Gebührenerträge stiegen in der gleichen Periode um 4 Prozent auf 826 Millionen Franken.

Robuste Anlagerendite

Die Swiss Life Asset Managers konnten im Geschäft mit externen Kunden in den ersten neun Monaten Nettoneugeldzuflüsse von 2,5 Milliarden Franken verbuchen.

Und dank einem gemäss eigenen Angaben qualitativ hochstehenden Anlageportfolio und einer robusten direkten Anlagerendite erzielte die Swiss Life per 30. September 2013 eine nicht annualisierte Nettoanlagerendite von 3,1 Prozent.

Verbesserte Prämienqualität

«Swiss Life ist auf Kurs und konnte die erfreuliche Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal 2013 fortführen», sagt Bruno Pfister, CEO der Swiss Life-Gruppe, in einem Communiqué vom Dienstag.

«Die Prämienqualität hat sich weiter verbessert und alle Markteinheiten konnten in strategisch wichtigen Geschäftsbereichen zulegen. Zudem haben wir im Rahmen unseres Unternehmensprogramms «Swiss Life 2015» die geplanten Kosteneinsparungen bereits zur Hälfte implementiert und die Effizienz in allen Markteinheiten erneut gesteigert.»

Striktes Kostenmanagement

Swiss Life ist mit dem Unternehmensprogramm «Swiss Life 2015» laut weiteren Angaben gut gestartet: Im Rahmen des strikten Kostenmanagements konnten per 30. September 2013 bereits 50 Prozent der geplanten Kostensenkungsmassnahmen umgesetzt werden.

Der Anteil von Risiko-, modernen und modern-traditionellen Produkten am Neugeschäft erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2013 auf 81 Prozent und liegt damit schon nahe am Ziel von 85 Prozent, wie die Swiss Life weiter kommunizierte.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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