Von der Fabrik zum Markt: Wie Done Switzerland Handel ermöglicht
Done Switzerland verfolgt einen anderen Ansatz: Anstatt Warenbeschaffung, Logistik und Risikomanagement als separate Dienstleistungen zu betrachten, integriert das Unternehmen diese Bereiche in eine einheitliche Handelsinfrastruktur.
Als B2B-Handelsunternehmen kauft die Done Switzerland AG Waren von Herstellern und liefert sie an Distributoren. Gleichzeitig koordiniert sie sämtliche Prozesse, die erforderlich sind, um die Waren von der Fabrik bis zum Markt zu bringen. Dieses Modell bietet Unternehmen nicht nur Zugang zu Produkten, sondern auch zu einer Infrastruktur, die den internationalen Handel planbarer, transparenter und skalierbarer macht.
Handel, der auf den Waren selbst basiert
Das zentrale Prinzip des Done-Modells ist einfach: Jede Transaktion ist mit einer konkreten Warenlieferung verbunden.
Anstatt einem Kunden frei verfügbares Kapital bereitzustellen, beteiligt sich Done direkt an der Handelstransaktion. Das Unternehmen kauft die Waren, koordiniert Zahlungen an Lieferanten, organisiert Logistik, Versicherung, zollbezogene Prozesse und Lagerung und gewährleistet gleichzeitig die Transparenz über den Warenfluss entlang der gesamten Lieferkette.Dadurch entsteht eine grundlegend andere Risikostruktur.
Die Transaktion basiert auf einem realen kommerziellen Warenfluss: einem klar definierten Produkt, Lieferanten, Käufer, Transportweg und erwarteten Umschlagszyklus. Da Done selbst Teil der Lieferkette ist, kann das Unternehmen nicht nur das Finanzprofil des Kunden beurteilen, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zugrunde liegenden Transaktion verstehen.
«Wir sind überzeugt, dass der Zugang zu Kapital im Handel unmittelbar mit dem Handelsgeschäft selbst verknüpft sein sollte», sagt Dmitrii Rivkin, Gründer der Done Switzerland AG. «Wenn man versteht, was gekauft wird, wo sich die Waren befinden, wie sie transportiert werden und wie schnell sie verkauft werden, lassen sich wesentlich fundiertere Entscheidungen treffen. Unser Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die es KMU ermöglicht, ihr Handelsgeschäft zu skalieren, ohne dass jede neue Lieferung zu einer eigenständigen operativen Herausforderung wird.»
Compliance als Bestandteil der Infrastruktur
Die klassische Kreditwürdigkeitsprüfung basiert weitgehend auf historischen Jahresabschlüssen, Sicherheiten und der bisherigen Kredithistorie.
Done verfolgt einen umfassenderen Ansatz. Das interne Scoring-Modell bewertet sowohl den Kunden als auch die jeweilige Transaktion. Dabei analysiert das Unternehmen die Zahlungsdisziplin, frühere Transaktionen, die Produktkategorie, Umschlagsmerkmale sowie die wirtschaftliche Plausibilität der Lieferung.
Die Prüfung erstreckt sich auch auf die Lieferantenseite der Transaktion. Bevor ein Kauf durchgeführt wird, überprüft Done das produzierende Unternehmen mithilfe internationaler Systeme zur Unternehmensverifizierung, darunter AsiaVerify und WorldCheck der London Stock Exchange Group, sowie anhand weiterer verfügbarer Unternehmens- und Handelsdatenquellen.
Dabei geht es nicht nur darum, zu bestätigen, dass die Fabrik rechtlich existiert. Done überprüft Registrierungsdaten, Unternehmenshistorie und Geschäftstätigkeiten und stellt fest, ob der Lieferant tatsächlich in jener Produktkategorie tätig ist, die in der Handelsrechnung angegeben wird. Mit anderen Worten: Stellt eine Fabrik eine Rechnung für eine bestimmte Warenart aus, prüft Done, ob die Herstellung oder der Handel mit dieser Produktkategorie dem tatsächlichen Geschäftsprofil des Lieferanten entspricht.
Diese Lieferantenprüfung schafft eine zusätzliche Ebene der Risikokontrolle auf Transaktionsebene. Kunde, Lieferant, Waren und Handelsdokumente werden als miteinander verbundene Bestandteile derselben Transaktion bewertet und nicht als voneinander isolierte Gegenparteien.
Aus diesem Grund ist auch das Compliance-System von Done Switzerland so konzipiert, dass potenzielle Streitfälle von Anfang an berücksichtigt werden. Sollte eine Transaktion jemals Gegenstand eines Gerichtsverfahrens werden, kann sich das Unternehmen auf bereits verifizierte Daten zu den beteiligten Parteien stützen, anstatt diese erst nachträglich rekonstruieren zu müssen.
Mit zunehmender Dauer der Geschäftsbeziehung baut Done zudem eine eigene Transaktionshistorie für jeden Kunden auf. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie kontinuierlich das Unternehmen tätig ist, welche Produkte es importiert, wie häufig Bestellungen aufgegeben werden und wie effizient die Waren das Unternehmen durchlaufen.
Das Ergebnis ist ein dynamisches Risikoprofil, das zunehmend auf dem tatsächlichen Geschäftsverhalten und verifizierten Transaktionsdaten basiert und nicht ausschliesslich auf statischen Finanzunterlagen.
Done führt vor der Genehmigung einer Transaktion eine Due-Diligence-Prüfung durch und wendet die entsprechenden Compliance-Kontrollen während der gesamten Geschäftsbeziehung mit dem Kunden fortlaufend an. Dazu gehören KYC-Verfahren, die Überprüfung von Unternehmensinformationen und wirtschaftlich Berechtigten, Sanktionsprüfungen, die Bewertung der Geschäftstätigkeit des Kunden sowie die Verifizierung der zugrunde liegenden Handelstransaktion.
«Compliance ist kein separater Kontrollpunkt am Ende unseres Prozesses – sie ist integraler Bestandteil der Struktur jeder einzelnen Transaktion», sagt Marianna Rozumna, Global Head of Legal and Compliance bei Done. «Bevor Done eine Transaktion eingeht, müssen wir den potenziellen Kunden verstehen, den Lieferanten überprüfen und sicherstellen, dass das zugrunde liegende Handelsgeschäft wirtschaftlich plausibel und regelkonform ist. Diese konsequente Vorgehensweise ermöglicht es uns, zu skalieren und gleichzeitig in allen Märkten dieselben Standards hinsichtlich Transparenz und Kontrolle aufrechtzuerhalten.»
In der Praxis bedeutet dies: Sollte ein Streitfall im Zusammenhang mit einem Kunden von Done vor Gericht gelangen, liegen die entsprechenden Unterlagen des Unternehmens – verifizierte Kunden- und Lieferantendaten, dokumentierte Lieferungen sowie durchgeführte Compliance-Prüfungen – bereits vor. Dies trägt zu einem reibungslosen rechtlichen Verfahren bei und schützt zugleich die Reputation der Kunden von Done.
Für Done Switzerland ist diese Kombination aus Compliance auf Transaktionsebene, verifizierten Handelsdaten und kontrollierter Transparenz für Investoren ein wesentlicher Bestandteil beim Aufbau einer Infrastruktur, die den internationalen Handel auch in grossem Massstab unterstützen kann.













