Frederique Constant startet mit eigener Solaruhr

Vor zwei Jahren lancierten die Genfer die Kollektion Classics Moneta. Ihr Name verweist auf ein charakteristisches Detail: Der Höhenring ist vom geriffelten Rand einer Münze inspiriert. Seit kurzem gibt es die Uhr in der neuen Variante als Solarmetre. 

Mittlerweile gibt es diverse Ansätze die Kraft der Sonne auch für den Antrieb von Uhren zu nutzen. Bei der Solar Tank von Cartier wird das Licht über «mikroperforierte römische Indizes» ins Werk geleitet. Bei der Tissot PRC Solar ist die Technologie direkt ins Glas integriert – das Saphire Glas selbst übernimmt die Lichtaufnahme.

Frederique Constant fand laut eigenen Angaben einen anderen Weg: Das Zifferblatt der Moneta Solarmetre ist durchlässig: Das Licht wird durch die gesamte Oberfläche aufgenommen und an die integrierte Photovoltaikschicht weitergeleitet, konkret an das neu entwickelte Solarwerk mit dem Namen «FC-120». Dieses Werk stammt von La Joux-Perret aus La Chaux-de-Fonds. Die Firma gehört seit vielen Jahren ebenfalls zum japanischen Konzern Citizen. Dieser entwickelte bereits seit den 1970er-Jahren Solaruhren. 

Nur wenig Licht ist nötig

Das Schweizer Werk überzeugt die Experten. Bereits eine Minute Lichteinfall genügt, um Energie für einen ganzen Betriebstag zu gewinnen. Auch ganz ohne Licht läuft die Uhr noch bis zu zehn (!) Monaten. Wird sie anschliessend wieder dem Licht ausgesetzt, benötigt sie nur knapp 10 Sekunden, um erneut betriebsbereit zu sein. 

Auch beim Gehäuse und beim Zifferblatt bringt die Classics Moneta Solarmetre Updates mit sich. Das Gehäuse misst nun 39 mm im Durchmesser und wirkt damit klassisch proportioniert und alltagstauglich zugleich. Zur Ausstattung gehören zwei austauschbare Armbänder: ein Lederband mit Alligatorprägung sowie ein Milanaise-Armband. Der Preis liegt bei 1'150 Franken.