So viel sind die Marken Credit Suisse und UBS wert

Im Ranking der wertvollsten Schweizer Marken konnten beide Grossbanken ihre Plätze in den Top Ten halten. Doch eine gewann, eine verlor an Wert.

Trotz der vielen Skandale im vergangenen Jahr haben sich die Schweizer Grossbanken ihren Platz in den Top Ten der wertvollsten Schweizer Marken erhalten können. Im Ranking der Agentur Interbrand und des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» (Artikel nicht Online) landet die Credit Suisse auf Platz 7, die UBS auf Platz 8.

Damit halten sie die Plätze vom Vorjahr. Doch überraschend ist: Gerade die UBS, die besonders zu kämpfen hatte, hat beim Wert um 98 Millionen Franken zugelegt, heisst es. Insgesamt rund 3,6 Milliarden Franken ist die Marke UBS wert. Die Credit Suisse hingegen verlor 30 Millionen an Wert und liegt bei rund 3,7 Milliarden.

Besseres Wertemanagement

«Im Konzern gibt es ernsthafte Bemühungen um das Wertemanagement: Ein Verhaltens­ und Ethikkodex, basierend auf den Prinzipien Kundenfokus, exzellente Ausführung und nachhaltige Leistung, wurde entwickelt», begründen die Autoren des Rankings die Platzierung der UBS.

«Das ganzheitliche Konzept von Konzentration auf die Herkunft und internationaler Orientierung scheint für die Grossbank aufzugehen», heisst es zur Konkurrentin Credit Suisse. 

Auch andere Marken in Top 50

Auch die Marke Zurich hat hinzu gewonnen. Sie liegt mit einem Wert von 3,5 Milliarden hinter der UBS auf Platz 9 und gewann im vergangenen Jahr 55 Millionen hinzu. Und auch andere Finanzkonzerne schafften es immerhin in die Top 50.

Die Kantonalbanken landen mit 2,4 Milliarden Franken an Wert auf Platz 12. Julius Bär (1,7 Milliarden) auf Platz 17, Vontobel (1,4 Milliarden) auf Platz 19. Als nächstes Institut landet Raiffeisen mit 853 Millionen auf Platz 23, dann Postfinance mit 739 Millionen auf Platz 27. Die Mobiliar ist 276 Millionen wert und erreicht damit Rang 40. Swiss Life erreicht mit 247 Millionen Platz 43.

Nestlé gewinnt

Auf dem 1. Platz landet Nescafé mit einem Markenwert von mehr als 10 Milliarden Franken. Neben Starbucks sei es eine der wenigen internationalen Kaffeemarken, so die Begründung. Mutterkonzern Nestlé landet auf Platz 4 mit einem Wert von 6,7 Milliarden Franken.

Die Interbrand-Methode bewertet die Marken nach der finanziellen Stärke, der Bedeutung der Marke für den Kaufentscheidungsprozess und der Markenstärken im Vergleich zum Wettbewerb. Mehrere Hundert Marken aus der Schweiz untersuchen die Experten seit 6 Jahren jährlich.

Gesamtes Ranking in der aktuellen «Bilanz». Details zur Methodik: www.bestswissbrands2013.ch

 

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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