ZKB erwartet strengere Kapitalvorschriften

Die Zürcher Kantonalbank rechnet damit, dass die Finma in den kommenden Jahren die Eigenmittelanforderungen weiter erhöht. Für das Geschäftsjahr 2013 meldet die Staatsbank einen höheren Gewinn.

In der Mitteilung der Zürcher Kantonalbank zum Gewinnausweis für das Jahr 2013 heisst es, die Bank erwarte eine weitere Verschärfung der Eigenmittelregulation. Einerseits könne die Schweizerische Nationalbank beim Bundesrat jederzeit beantragen, dass der antizyklische Kapitalpuffer für Wohnbauhypotheken weiter verstärkt werde.

Zum anderen könnten mögliche Änderungen in der Eigenmittelunterlegung des Handelsbuches, welche von der Finma zurzeit geprüft würden, in der nahen Zukunft zu einem steigenden Eigenmittelbedarf führen.

Gewinnsteigerung auf 797 Millionen Franken

Im Januar hat die ZKB deshalb im Kantonsrat die Erhöhung des Dotationskapitalrahmens um 2 Milliarden Franken beantragt. Für 2013 weist die Bank anrechenbare Eigenmittel von 9,4 Milliarden Franken aus, womit sich die Kapitalquote auf 16,2 Prozent beläuft.

Die ZKB erhöhte im vergangenen Jahr bereits ihre Mittel für Wertberichtigungen und Rückstellungen um 72 Millionen auf 688 Millionen Franken. Aus diesen Mitteln wird die ZKB auch die erwartete US-Busse bezahlen. Wie hoch die Rückstellungen dafür sind, macht die Bank nicht öffentlich. Die Bank gehört in die Kategorie 1 des US-Programms. Gegen sie läuft ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Beihilfe zu Steuerdelikten.

Operativ lief es der ZKB recht gut: Der Konzerngewinn steigerte sich 2013 um 7,2 Prozent auf 797 Millionen Franken, wie es weiter heisst. Dazu trugen unter anderem tiefere Abschreibungen sowie der Verkauf der Ascom-Beteiligung bei.

Ausbau des Anlagegeschäfts

Zwar sanken die Erträge aus dem Zinsgeschäft um 3,2 Prozent und aus dem Handel gar um 10,1 Prozent. Dafür zeigten sich im Anlagegeschäft dank des laufenden Ausbaus die Erfolge, so die ZKB. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stiegen die Einnahmen auf den Rekordwert von 551 Millionen Franken.

Im Private Banking blieben die Kundenvermögen mit 191,9 Milliarden Franken praktisch auf Vorjahresniveau. Der sinkende Goldpreis sorgte in den ETFs für Abflüsse von 2,7 Milliarden Franken.

International will sich die ZKB nur noch auf wenige Märkte und auf Steuerkonformität ausrichten. Dies habe zu Abflüssen von 1,4 Milliarden Franken geführt. 800'000 Millionen Franken seien aber an steuerkonformen Kundengeldern dazugewonnen worden.

Die ZKB schüttet dem Kanton Zürich 220 Millionen und den Gemeinden 110 Millionen Franken aus. Insgesamt beläuft sich die Gewinnausschüttung auf 369 Millionen Franken.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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