Rekordhohe Zahl an Fusionen und Übernahmen

Nach Jahren der Flaute läuft das Beratungsgeschäft bei Fusionen und Firmenübernahmen wieder auf Hochtouren. Der Finanzsektor spielt dabei eine wichtige Rolle, wie neuste Zahlen zeigen.

«Der Schweizer M&A-Markt verzeichnete ein aussergewöhnlich gutes erstes Halbjahr 2014», schreibt das Beratungsunternehmen Ernst & Young in dem am Montag publizierten «Mergers & Acquisitions Quarterly Switzerland».

Ins Auge springt dabei das Transaktionsvolumen bei Firmenübernahmen und Fusionen. Dieses hat im zweiten Quartal 2014 mit 82,1 Milliarden Franken den höchsten Stand seit der Einführung des Reports im Jahr 2008 erreicht, wie es weiter heisst. 

Enormes Wachstum

Gegenüber dem Vorquartal nahm das Volumen gar um 75 Prozent zu und belief sich auf das Vierfache dessen, was im gesamten vergangenen Jahr erzielt worden war, wie es in dem Bericht heisst.

Die Zahl der M&A-Transaktionen mit schweizerischer Beteiligung erhöhte sich im zweiten Quartal auf 154 Transaktionen. Dies entspricht einem Plus von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2014 respektive von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Viel Bewegung im Finanzsektor

Aktivster Sektor in Sachen M&A war im zweiten Quartal das Segment «Industriegüter und Dienstleistungen» mit 38 Transaktionen. Aber auch in der Finanzbranche kam es zu etlichen Transaktionen, wie folgende Liste zeigt:

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Der Ausblick für den M&A-Markt in der Schweiz bleibt insgesamt positiv, wie Ernst & Young zum Schluss kommt. Dafür sprächen unverändert günstige Marktbedingungen mit positiven Wachstumsaussichten für die Schweizer Wirtschaft.

Ausserdem gehen die Experten von einer weiteren Erholung der Weltwirtschaft aus, erhoffen sich einiges vom anhaltenden Optimismus unter den Führungskräften sowie von den soliden Bilanzen mit hohen Barreserven und niedrigen Finanzierungskosten.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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