Valiant hat zwei neue Mitglieder für ihre Geschäftsleitung

Auf ihrer Suche nach zwei geeigneten Kandidaten für die erweiterte Geschäftsleitung ist die Valiant Bank erfolgreich gewesen. Die beiden Neuen sind keine Banker.

Die Valiant Bank will sich stärker auf Kundenbedürfnisse konzentrieren und hatte darum im vergangenen August beschlossen, die Führungsstruktur der Bank auf ihre neue Wachstumsstrategie anzupassen. Die Geschäftsleitung sollte von vier auf sechs Mitglieder erweitert werden.

Martin Vogler
Nun sind diese Mitglieder bestimmt: Es sind Martin Vogler (Bild links) sowie Christoph Wille (Bild unten) . Vogler wird die Verantwortung für Privat- und Geschäftskunden übernehmen, wie die Valiant Bank am Freitag mitteilte. Christoph Wille
Wille wird neuer Leiter Vertriebskanäle, womit die Valiant insbesondere auch digitale Kanäle meint.

Versicherungen und Beratungen

Vogler werde seine Stelle spätestens am 1. Juni 2015 antreten, hiess es. Der 44-Jährige ist ein Versicherungsspezialist, der zuletzt bei der Basler Versicherung als stellvertretender Leiter Marketing und Sales Management tätig war. Zuvor war bei er bei der Zurich in verschiedenen leitenden Funktionen beschäftigt.

Wille wird für die Valiant den Aufbau der digitalen Angebote verantworten. Von ihm erwartet die Bank einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der Bank, wie es heisst. Der 43-Jährige arbeitete während 13 Jahren bei IBM als Berater und Projektleiter. Zuletzt betreute er hauptsächlich Banken und Versicherungen in ihren Anstrengungen, die digitale Transformation mitzumachen.

Die Geschäftsleitung der Valiant besteht damit im neuen Jahr aus sechs Mitgliedern: Martin Gygax (CEO), Martin Gafner (Unternehmens- und Vermögensverwaltungskunden), Ewald Burgener (Finanzchef), Stefan Gempeler (Operations) und eben Vogler und Wille.

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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