UBS: Andrea Orcel tut es schon wieder

Die Grossbank holt sich bei der Erzrivalin Credit Suisse einen weiteren Top-Mann. Der Pharma-Spezialist hatte einst ein Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte geschrieben.

HenrichsSchon wieder wildert die UBS Investmentbank bei der Schweizer Konkurrenz. Ihr neuester Fang heisst Martin Henrichs (Bild links), der bei der Credit Suisse (CS) für die Beratung von Pharma-Firmen zuständig war. Das schreibt die internationale Agentur «Reuters» unter Berufung auf ein internes Memo der grössten Schweizer Bank.

Die UBS-Investmentbank unter Leitung von Andrea Orcel (Bild oben) landet damit einen weiteren Coup. Schon letzten September sorgte sie für reichlich Gesprächsstoff in der Branche, als es ihr gelang, der Erzrivalin CS den Konsumgüter-Spezialisten Ian Carnegie-Brown auszuspannen.

Bei der UBS wird der Spezialist dem Memo zufolge die Bereiche Pharma-Dienstleister und Medtech im Markt Europa, dem Mittleren Osten und Afrika abdecken. Er rapportiert an Laurent Bouvier, der innerhalb der UBS-Investmentbank das Geschäft mit den verschiedenen Industriegruppen übersieht.

Elliott abgewehrt

Wie Carnegie-Brown ist auch Henrichs ein sehr erfahrener Banker, der bei der CS sogar mithalf, ein Stück Wirtschaftsgeschichte mitzuschreiben. So unterstützte der Pharma-Spezialist, der sieben Jahre lang für die CS Investmentbank in London tätig war, den Abwehrkampf des Schweizer Biotech-Unternehmens Actelion gegen den aktivistischen Hedgefonds Elliott.

Henrichs begleitete zudem für die CS-Investmentbank die Übernahmen von Cephalon durch die israelische Teva oder der deutschen Fresenius durch deren Konkurrenten Rhoen Klinikum, wie «Reuters» weiter schreibt.

Wie es in der Branche heisst, zog die Credit Suisse jüngst alle ihre Pharma-Spezialisten in New York zusammen. Das könnte das Setting für die in Europa tätigen Investmentbanker erschwert haben. Ob der Abgang Henrichs auch damit in Zusammenhang steht, bleibt indes offen.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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