Diese Bank zahlt am besten

Unter den fünf grossen Banken der Schweiz sticht die kleinste mit besonders grosszügigen Durchschnittslöhnen hervor. Sie erlaubte sich seit 2012 eine Steigerung der Lohnkosten um fast 25 Prozent. Die anderen halten da nicht mehr mit.

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Bei der Bank Vontobel haben die Angestellten im vergangenen Jahr im Schnitt einen Jahreslohn über 302'000 Franken bezogen. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Zürcher Privatbank hervor. Der Wert ergibt sich anhand der ausgewiesenen Personalkosten für Gehälter und Boni, welche 2014 417 Millionen Franken erreicht haben, verteilt auf die 1'378 Mitarbeiter.

Damit zahlt die Bank erneut den höchsten Lohn relativ zu ihren Mitkonkurrentinnen Credit Suisse, Julius Bär, UBS und Zürcher Kantonalbank. Bei Vontobel steigen die Löhne konstant an: Letztes Jahr zahlte die Bank noch durchschnittlich 289'000 Franken pro Kopf. Ein Jahr davor lag die jährlich Vergütung noch bei 246'000 Franken, wie finews.ch berichtete. Damit stiegen die Löhne bei Vontobel innerhalb von zwei Jahren um knapp 23 Prozent.

Mit ein Grund für die stetig steigende Lohnsumme ist das wachsende Asset Management, in dem teure Portfoliomanager sitzen. Mit Rajiv Jain hat Vontobel einen Star-Investor an Bord, der wohl das höchste Salär in der Bank bezieht. Der Bereich war in den letzten Jahren der Wachstumsmotor von Vontobel. 2014 bliebt der Nettoneugeldzufluss mit 4,6 Milliarden Franken allerdings bescheiden. Zur Verstärkung des Asset Managment berief die Bank kürzlich Elisabeth Bourqui in den Verwaltungsrat. 

Rund eine Viertel Million pro Mitarbeiter

Fürstlich entlohnt werden weiterhin auch die Grossbanker. Die UBS zahlt ihren 60'155 Angestellten einen Durchschnittslohn von 254'000 Franken. Dies ist mehr als in den vergangenen Jahren. Die UBS hat seit der Finanzkrise zwar kontinuierlich Stellen abgebaut, doch erhielten die verbliebenen Angestellten durchschnittlich mehr Lohn.

Anders bei der Credit Suisse:  Sie zahlte im letzten Jahr pro Kopf ein Durchschnittssalär von 247'000 Franken, was rund 7'000 Franken tiefer ist als bei der Rivalin. Der Sparkurs der Bank manifestierte sich aber nicht nur in einer Reduktion der Mitarbeiter. Der Durchschnittslohn sank tendenziell auch. 2011 lag er noch bei 266'000 Franken.

Darben müssen auch die Banker von der Julius Bär nicht mit einem Durchschnittsgehalt von knapp 240'000 Franken. Gegenüber dem Vorjahr hat der Personalaufwand laut Geschäftsbericht um 20 Prozent zugenommen. Allerdings gab die Bank kürzlich einen Stellenabbau im Umfang von rund 200 Jobs bekannt.

ZKB-Löhne fallen ab

Deutlich tiefer liegen hingegen die Löhne bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die Staatsbank bezahlte ihren gut 4'800 Mitarbeitenden durchschnittlich 168'000 Franken. Das sind fast 5 Prozent weniger als noch 2013 bei nahezu gleich vielen Mitarbeitern. 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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