UBS: Sechs Berater für einen Superreichen

Um das Geschäft mit den Superreichen anzukurbeln, lanciert die UBS in Asien ein neues Beratungsprodukt. Worum es geht, und was sich die grösste Bank der Schweiz davon verspricht.

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Im Wealth Management in Asien ist die UBS mit zuletzt 274 Milliarden Franken an verwalteten Vermögen die Nummer eins. Wie aber der jüngste Halbjahresausweis zeigte, stagnierten zuletzt die Kundenvermögen und das Wachstum beim Neugeld flachte ab.

Um wieder zur alten Stärke zurückzufinden, legt die UBS nun einen Zacken zu und lanciert ein Spezial-Mandat mit dem Namen Ultra Investment Solution (UIS), wie das Branchenportal «Asian Private Banker» (Artikel bezahlpflichtig) am Freitag berichtete.

Das UIS ist für sogenannte Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) in Asien vorgesehen. Das sind Kunden mit Mandatsvertrag ab einem Mindestvermögen von 50 Millionen Dollar.

Auf gleicher Stufe wie institutionelle Kunden

Das Neue daran: Es kümmern sich mindestens vier und maximal sechs Investment-Spezialisten um das Vermögen eines superreichen Asiaten, wie es weiter hiess.

Diese Investment-Spezialisten bilden zusammen ein Investment-Komitee. Vertreten wird der UHNWI gemäss dem Bericht von seinem Berater, der im ständigen Kontakt mit ihm steht und ihn über die Investmententscheide informiert.

Laut Sean Cochran, Leiter Asien-Pazifik für Investment Products and Services, handelt es sich hierbei um eine massgeschneiderte Beratung, welche bislang nur Institutionellen Kunden zur Verfügung stand.

Mit mehr Anlageexpertise gegen die Konkurrenz

Damit unterscheide sich die UBS von anderen Banken, so Cochran weiter. Denn die Konkurrenz würde die Anlageexpertise oft auf eine Person konzentrieren, während die UBS diese nun auf mehrere Spezialisten verteile.

Zudem stünden den Kunden weitere exklusive Angebote zur Verfügung wie der direkte Zugang zu Hochzinsanleihen. Dies im Unterschied zu anderen Vermögensverwaltungsmandaten, die oftmals mit Obligationen-Fonds operieren würden, so Cochran.

Wie hoch die Gebühren für diese Spezialberatung sind, sagt Cochran nicht. 

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Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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