LGT spielt Volatilität in die Hände

Die liechtensteinische Fürstenbank konnte den Konzerngewinn im ersten Halbjahr 2015 deutlich steigern. Insbesondere von der regen Handelsaktivität profitierte die Bank.

Die LGT blickt laut eigenen Angaben auf ein sehr gutes erstes Halbjahr 2015 zurück. Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode stiegen der Bruttoerfolg um 15 Prozent auf knapp 549 Millionen Franken. Und der Konzerngewinn kletterte gar um 27 Prozent auf 131 Millionen Franken. Dies teilte die Bank am Mittwoch mit.

Der Gewinnzuwachs war gemäss Mitteilung auf eine höhere Vermögensbasis sowie einer regen Kundenaktivität in einem volatilen Finanzumfeld zurückzuführen.

Mehr Neugelder

Die LGT zog überdies im ersten Halbjahr 2015 Neugelder in Höhe von 4,1 Milliarden Franken an, was gegenüber dem Jahr 2014 einem konstanten annualisierten Wachstum von 6 Prozent entspricht, wie es weiter hiess. Die verwalteten Vermögen gingen gegenüber Ende 2014 währungsbedingt um 2 Prozent auf rund 126 Milliarden Franken zurück.

Zugenommen hat auch der Geschäftsaufwand, wovon der Personalaufwand mit einer Steigerung von 15 Prozent auf 300 Millionen Franken den Löwenanteil ausmachte. Begründet wird die Zunahme mit Personalrektrutierungen und leistungsabhängigen Vergütungskomponenten.

Gleichzeitig reduzierte sich aber das Kosten-Ertrags-Verhältnis deutlich, und zwar von 75,4 auf knapp 70 Prozent.

Die Richtung stimmt

Für das Gesamtjahr bleibt der LGT-Chef S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein weiterhin zuversichtlich. «Mit erneut sehr guten Ergebnissen im ersten Halbjahr 2015 und der positiven Resonanz, auf die wir bei Kunden und Mitarbeitenden in unseren Kernmärkten weltweit stossen, sehen wir unseren Weg deutlich bestätigt.»

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