UBS vs. Credit Suisse: Rating-Agentur hat die eine Bank lieber

Die Ratingagentur Moody's hat die Langfristratings der Credit Suisse (CS) gesenkt. Das langfristige Depositenrating der Schweizer Grossbank wird demnach um eine Stufe auf A1 von Aa3 zurückgenommen. Das nachrangige, ungesicherte Schuldenrating sinkt derweil auf A2 von A1 – und das Gegenparteien-Rating auf A1 von Aa3. Das vermeldete die Agentur «AWP».

Laut Moody’s ist die neue Bewertung das Ergebnis der Evaluierung der «Strategieanpassung» der CS vom letzten Oktober. Die Profitabilität der CS werde in den kommenden beiden Jahren schwach bleiben, so die Agentur.

Profitablere UBS

Lob gibt’s hingegen für die CS-Erzrivalin UBS. Moody’s hat das langfristige Depositenrating um eine Stufe auf Aa3 von A1 angehoben, das nachrangige, ungesicherte Schuldenrating steigt auf A1 von A2. Das Gegenparteien-Rating kletterte auf Aa3 von A1.

Begründet wird die Höherstufung der grössten Schweizer Bank mit den Verbesserungen bei der Leverage Ratio und der Profitabilität. Zudem werde die UBS von tieferen Restrukturierungskosten profitieren, und die Belastungen im Nicht-Kerngeschäft dürften abnehmen, so die Agentur.

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NEWS GANZ KURZ

Responsability

Die niederländische Entwicklungsbank FMO hat Nachrangdarlehen im Wert von 67,4 Millionen Dollar an den Zürcher Mikrofinanz-Spezialisten Responsability verkauft. Das Portfolio umfasst Transaktionen mit neun Finanzinstituten, die in 14 Entwicklungs- und Schwellenländern tätig sind und vorwiegend KMU bedienen.

Acrevis

Die von St. Gallen aus operierende Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn von 9,8 Millionen Franken erzielt, minim mehr als im Vorjahr. Die Kundenausleihungen nahmen leicht um 1,6 Prozent zu, die verwalteten Vermögen um 2,7 Prozent.

Valartis

Die liechtensteinische Finanzaufsicht und die Börse Hongkong haben den Verkauf ihrer Liechtensteiner Tochter der Valartis Gruppe an die Citychamp Watch & Jewellery Group genehmigt hat. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen werden.

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

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