Rothschild: Veit de Maddalena tritt zurück

Laurent Gagnebin, neuer CEO Rothschild Bank

Veit de Maddalena ist als CEO der Rothschild Bank überraschend zurückgetreten. Der Rücktritt erfolge auf eigenen Wunsch, teilte Rothschild am Freitag mit. Er werde weiterhin als Executive Vice Chairman bei Rothschild tätig sein und sich auf Kundenmandate und ausgewählte Projekte fokussieren.

Sein Nachfolger steht bereits fest: Es ist Laurent Gagnebin, der bereits das Schweizer Wealth Management leitet. Gagnebin stiess 2011 zu Rothschild, wo er zunächst das Vermögensverwaltungsgeschäft in Genf leitete.

Er trägt einen bekannten Namen: Sein Vater ist Georges Gagnebin, der von 2000 bis 2004 bei der UBS das Wealth Management geleitet hat und nun Präsident der Genfer Banque Pâris Bertrand Sturdza ist.

Gagnebins Laufbahn

Sohn Laurent hat seine Laufbahn durch verschiedene Institute gemacht: Vor Rothschild war er für die Investec Bank (Switzerland) in verschiedenen Positionen tätig gewesen, davor bei Goldman Sachs.

Die Rothschild Bank hat in den vergangenen Jahren dieselben Umbrüche erfahren wie die meisten im Offshore-Banking tätigen Schweizer Institute: Sie hat sich auch diversen Märkten zurückgezogen und ihre Tätigkeit in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und Italien konzentriert. Auch Russland und Lateinamerika gehören noch zu den betreuten Märkten.

Nachfolge selber angestossen

Aufgrund der Neuorientierung hat die Bank bezüglich verwalteter Vermögen in letzter Zeit kaum Fortschritte gemacht. Sie verwaltet rund 25 Milliarden Franken an Kundengeldern.

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Rothschild tritt dem abrupt erscheinenden Abgang de Maddalenas mit der Aussage entgegen, der 48-jährige CEO selber habe bereits vor zwei Jahren seinen Nachfolgeprozess angestossen an dessen Ende nun Gagnebin als neuer CEO steht. De Maddalena leitete die Bank während zehn Jahren. Gagnebin ist im vergangenen März 40 Jahre alt geworden.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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