Credit Suisse fliegt aufs Gold

Bild Shutterstock

Bild Shutterstock

Die Experten der Grossbank Credit Suisse gehören momentan zu den grössten Gold-Bullen. Wie sie die Rallye am Leben halten.

Ein knappes Drittel hat das Gold seit Anfang Jahr an Wert gewonnen – und damit die Research-Abteilungen zahlreicher Banken gezwungen, beim bis dato gebeutelten Edelmetall über die Bücher zu gehen.

Mit viel Verve haben das die Analysten der Credit Suisse (CS) unternommen. Wie finews.ch jüngst berichtete, haben sie das Kursziel für die Unze Feingold auf die nächsten zwei Jahre hinaus deutlich nach oben angepasst.

CS-Experten legen nach

So erwartet die Grossbank bis zum Frühjahr 2017 einen Unzenpreis von 1'500 Dollar. Letzten April lag die Prognose rund 150 Dollar tiefer. Aktuell notiert die Goldunze bei gut 1'350 Dollar. Damit outeten sich die CS-Experten als Goldbullen – und legen jetzt noch nach.

Dabei erscheint die neueste Empfehlung als besonders mutig. Denn die Grossbank empfiehlt diverse Goldminen-Aktien zum Kauf. Die Titel gelten nicht nur als notorisch schwankungsanfällig. Sie haben in den letzten Monaten auch massiv zugelegt, teilweise um über 200 Prozent.

Hoffung bei Minen-Aktien

Damit dürften sie grösstenteils überkauft sein.

Betüglich der Gold-Titeln Barrick Gold, Newmont Mining, Yamana Gold, Agnico-Eagle Mines und Alamos Gold sieht die CS dennoch Luft nach oben.

Wie das Trader-Portal «24/7 Wall Street» aus diversen Research-Berichten zitiert, erwartet die zweitgrösste Schweizer Bank bei diesen Firmen entweder Kosteneinsparungen oder aber die Erschliessung neuer Reserven des Edelmetalls.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Selection

So «pimpen» Sie Ihr Profil

Banken suchen zunehmend in den sozialen Netzwerken nach geeigneten Mitarbeitern. Hier sind die Dos and Don'ts, die es dabei zu beachten gilt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News