LGT Capital Management tritt in den deutschen Markt

Der Asset Manager der Liechtensteiner LGT Group, hat in Frankfurt seine erste Vertriebs-Niederlassung in Europa ausserhalb der Schweiz eröffnet.

Leiter der deutschen Einheit ist Marcus Perschke. Der deutsche Markteintritt der LGT Capital Management ist gemäss weiteren Firmenangaben Teil der Wachstumsstrategie der LGT Group mit Sitz in Vaduz.

Mit ihren Lösungen und Dienstleistungen will die LGT Capital Management Privat- und Retailbanken respektive deren Kunden sowie Versicherungen und freie Vermittler ansprechen. Dabei setzt das Investmenthaus insbesondere auf den weiter wachsenden Markt für Altersvorsorge.

Investieren wie das Fürstenhaus

Mit den Produkten der LGT Capital Management erhalten Anleger in Deutschland die Möglichkeit, nach der gleichen Strategie zu investieren wie das Fürstenhaus von Liechtenstein. Zu den Zielkunden der Capital Management am deutschen Markt zählen auch institutionelle Anleger.

In diesem Segment ist die LGT Capital Management im vergangenen Jahr erheblich gewachsen. Verstärktes Interesse war vor allem aus Deutschland zu beobachten. «Auch aus diesem Grund erscheint eine lokale Betreuung dieser Kunden vor Ort sinnvoll», ergänzt Perschke.

Vom Family Office zum global agierenden Investmenthaus

Die Investmentansatz der LGT Capital Management setzt auf aktives Management. Grundlage hierfür ist ein breit gestütztes Research Know-how im internationalen Rahmen.

Ursprünglich als reines Family Office für die Vermögensverwaltung des Fürstenhauses tätig, wandelte sich die LGT Capital Management in den vergangenen Jahren zu einem global agierenden Investmenthaus. Heute verwaltet die LGT Capital Management rund 17 Milliarden Franken und versteht sich als Expertin für Asset Allocation, Manager Auswahl und Behavioral-Finance-Ansätze in der Kapitalanlage.

Mit den deutschen Verhältnissen vertraut

«Der deutsche Markt spielt für uns eine zentrale Rolle», erklärt Christian Pellis, Mitglied des Managementboards der LGT Capital Management. «Wir freuen uns daher mit Marcus Perschke einen ausgewiesenen Kenner der hiesigen Verhältnisse gefunden zu haben.» Perschke war zuletzt bei M&G Leiter des Banken-Vertriebskanals in Deutschland; sein Titel war Head of German Banks Channel.

 

 

 

 

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Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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