UBS: Röstigraben der Geschlechter

Bei der UBS arbeiten 66'855 Mitarbeiter – rund ein Drittel davon sind Frauen. Die Hälfte davon ist im Nicht-Kader anzufinden; die UBS-Kaderwelt ist männlich dominiert.

25'013 Frauen sind im Gegensatz zu 41'842 Männern bei der UBS angestellt, was einem Frauenanteil von 37,4 Prozent entspricht. Dies geht aus dem am Donnerstag publizierten Geschäftsbericht 2011 hervor.

Rund 12'000 der weiblichen UBS-Mitarbeiter sind als Nicht-Kadermitarbeiter angestellt und machen in diesem Personalbereich sogar die Mehrheit aus. Nur 8'960 Männer sind hier zu finden.

Rasant fallender Frauenanteil

Gegenteilig sieht es jedoch in der Kaderabteilung aus. In der tieferen Kaderabteilung ist die Männer-Frauen-Quote noch etwa dieselbe wie in der Gesamtbank: 14'563 Männer und 8'214 Frauen sind hier zu finden, was eine Frauenquote von 36,1 Prozent ergibt.

Im oberen Kader, ab der Stufe des Direktors und höher, fällt der Frauenanteil jedoch rasant. 18'319 Männer sind hier zu finden – mehr als im mittleren Kader. Die Frauen bringen es mit 4'850 Vertreterinnen nur auf einen Anteil von 20,9 Prozent.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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